Thema: Was soll ich tun?

Eröffnet am 11.05.2018 um 23:24 Uhr

BenSara 11.05.2018 23:24

Hallo,

Zu allererst Wundert euch bitte nicht, dass ich das hier rein schreibe und nicht in Jungen und ihre Pubertät. Sara und ich hatten letztes mal hier einen Beitrag erstellt. Leider hat unser Vater diesen Löschen lassen, da er die gegebenen Informationen zu persönlich empfand.

Wir haben damals in dieser Kategorie sehr gute Antworten bekommen. Unter anderem von Whisper, die wie ich hoffe immernoch aktiv ist und vielleicht auch Antwortet :) (Wusste nicht ob du auch in Jungen und ihre Pubertät reinschauen würdest, außerdem finde ich eigentlich es passt auch her hier… Ist ja doch ehr selten.)

Unser Vater hat sich von uns abgewendet, hat viel Alkohol getrunken und wir wohnen nun in einer neuen Familie. Er nennt uns keinen Grund für die plötzliche Wendung. Er war vor der Adoption auch kaum noch in der Lage mit uns zu sprechen. Ich vermute das irgendwas mit Mama ist, deren Schwester uns aber auch nichts sagen kann oder will.

Die Eltern der neuen Familie sind Streng aber sehr nett, außerdem haben wir 2 Stiefschwestern. Vanessa ist im gleichen Alter wie Sara und nett. Lena begegne ich nur rellativ selten – ist irgendwie ein bisschen komisch. Sara und Vanessa giften sich des öfteren mal an, weiß aber nicht ob das nur spaß ist.

Ich denke dass es für alle leichter ist, wenn ich den letzten Post (der gelöscht wurde) nochmal kurz zusammenfasse:
Meine Schwester Sara hat letztes Jahr im August das erste mal ihre Tage bekommen und hat es mir direkt erzählt. Da Sie nicht genau wusste was das ist, habe ich ihr erstmal alles erzählt was ich wusste. Die übrigen Fragen haben wir hier im Forum gestellt und auch beantwortet bekommen.
Binden (die wir zuhause hatten) fand Sie damals schon eklig & unbequem und wollte daher eine Alternative. Die Alternative - Tampons - wurde dann auch hier gut erklärt. Sie hat es dann ausprobiert, aber nicht direkt hinbekommen und mich um Hilfe gebeten. Ich wusste erst nicht so recht wie ich was machen sollte, aber da ich Sara über alles liebe, haben wir es dann ausprobiert. Anfangs hat das nicht so gut funktioniert, aber mit der Zeit wurde es besser.

Nun zu dem eigentlichen Problem:
Ich führe ihr immernoch Tampons ein. Ich frage Sie jedem Monat ob Sie es nicht nochmal selbst probieren will. Anfangs hat sie es getan (auch mal in meinem beisein), aber das hat nicht wirklich geklappt, Sie meinte es tut total weh. Ich wüsste aber auch nicht was Sie falsch macht. Ich habe Sie auch schonmal gefragt ob Sie nicht mal zum Frauenarzt gehen will, aber das will Sie nicht nochmal (Sie war schonmal für irgendwelche Spritzen da. Bitte versteht mich nicht falsch, Ich liebe meine Schwester über alles, aber ich frage mich wie lange ich das noch machen soll. Was ist wenn Sie nen Freund hat? Ich frage mich auch, ob ich nicht zu viel für Sie mache: Ich kaufe ihre Binden (sehr selten) und die Tampons, prüfe ob immer genug da sind, weil unsere Stiefschwestern ja vielleicht auch welche verbrauchen. Ich habe mir so ne App für sie aufs Handy installiert wo man so Daten wie Stärke der Blutung, Wann sie war, wie lang sie war, … eintragen kann. So nen Periodenkalender halt, wurde ihr hier auch empfohlen. Ich sage ihr dann immer bescheid wann ihre nächsten Tage kommen sollten...

Ich finde inzwischen richtig ätzend, dass sie während dieser paar Tage im Monat immer bei mir abhängt, sie hängt mir immer an der Hacke. Ich bin schon am Überlegen ihr ein Ultimatum zu setzen. Sowas wie: Wenn du es nicht bis in 2 Wochen schaffst, musst du wohl Binden nehmen. Aber das kann ich einfach nicht.

Und in der freien Zeit ist das ja garnicht so schlimm. Ich soll manchmal mittem im Unterricht auf die Mädchentoilette kommen und ihr helfen. Ich wurde schon öfters von anderen Mädchen erwischt, die das garnicht so toll fanden. Wenn das die Runde macht, könnte ich wahrscheinlich sogar von der Schule fliegen, keine Ahnung. Ich habe dieses Schuljahr Schwimmen gehabt, wenn Sara das nächstes Jahr auch hat dann wird es witzig. Sie muss das jetzt endlich schaffen.

Und ja Sie haben schon verschiedene Tamponarten probiert, auch Tampons mit Applikator.
Ich habe mich auch über das Thema Pille informiert, dass will sie aber überhaupt nicht (sie hat Angst vor Medikamenten sämtlicher Art).

Ich bin schon am Überlegen ob Sie sich mal mit Vanessa (oder von mir auch auch Lena) zusammensetzen sollte, vielleicht kann Sie es ihr ja erklären… Will Sie da aber halt nicht übergehen.

So, bis ich diesen Text hatte habe ich echt lange gebraucht… Ich hoffe ich habe nichts vergessen, sonst werde ich es einfach noch in die Antworten mit rein schreiben.

Ich hoffe ihr könnt mir/uns wieder so gut wie das letzte mal helfen, das war echt super!

Vielen Dank euch schonmal im Vorraus
Ben
Julia B. Peer-Berater(-in) 12.05.2018 22:52

Hallo Ben!

Willkommen zurück bei der Beratung4kids! Ich bin Julia aus dem Peer-Team und würde dir gerne bei deinen Fragen ein wenig beiseite stehen, wenn das für dich okay ist.
Dass du hier in diesem Forum schreibst, ist kein Problem:) Es freut mich auch, dass du hier schon einmal gute Erfahrungen gemacht hast und dich wieder an uns wendest.
Danke erst einmal, dass du deine Situation so ausführlich geschildert hast! Ich würde dir auch gerne noch ein paar Fragen stellen, um deine (bzw. auch eure) Situation ein bisschen besser verstehen zu können. Wenn du auf eine Frage nicht antworten magst, dann ist das aber kein Problem.

Du schreibst, dass ihr nicht mehr bei eurem Vater lebt, sondern in einer anderen Familie und auch davon, dass er viel trinkt und nicht mehr so richtig mit euch in Kontakt ist. Wurdet ihr von ihm oder von der „neuen Familie“ adoptiert? Und wie lange lebt ihr schon in der Familie?

So, nun zur Situation mit deiner Schwester (ich weiß, dass ich deine Beiträge damals gelesen habe, habe aber nicht mehr alles im Kopf, deswegen sag mir gerne Bescheid, wenn ich etwas durcheinander werfe;):
Ich finde, dass du großen Respekt verdient hast, dass du so für deine Schwester da bist und es ist toll, dass ihr ein so gutes und enges Verhältnis habt! Trotzdem kann ich deine Sorgen und Gedanken gut nachvollziehen und finde sie durchaus berechtigt.
Du fragst, wie sie lernen kann selbst damit umzugehen, dass sie ihre „Tage“ hat und mit allem was dazu gehört. Du übernimmst diese Aufgaben darum rund herum jetzt seit mittlerweile 9 Monaten für sie und hast schon versucht, sie dazu zu bewegen selbst aktiv zu werden und Vorschläge gemacht, wer helfen könnte. – Und ich muss sagen, dass ich deine Vorschläge und Ideen ziemlich gut finde. Denn tatsächlich wirst du ihr diese Aufgaben nicht ihr ganzes Leben lang (oder zumindest solange sie ihre Tage hat;) abnehmen können. Das hat auch nichts damit zu tun, dass du sie nicht lieben würdest!
Hast du mit Sara mal darüber gesprochen, wie du die Situation mittlerweile siehst? Dass du ihr zwar gerne hilfst und auch für sie da bist, aber auch ihr gegenüber deine Sorgen und Fragen ( - dass du es nicht machen kannst, wenn sie älter wird, einen Freund hat, ihr eventuell auch nicht mehr zusammen wohnt, wie das ist, wenn sie Schwimmunterricht hat oder dass das nicht geht, wenn du in der Schule mit auf die Mädchentoilette gehst) diesbezüglich mitteilst? Sieht deine Schwester das denn auch oder ist sie zufrieden so wie es gerade läuft?
Ich kann verstehen, dass du die Lösung mit dem Ultimatum nicht so schön findest, aber letztendlich wird sie es, auf kurz oder lang, lernen müssen, hm? Du schreibst, was du alles an Aufgaben für sie übernimmst – kannst du dich mit ihr mal darüber unterhalten, ob sie nicht auch so langsam etwas davon übernehmen könnte? Denn mal abgesehen vom „Tampon-einführen“ gibt es ja anscheinend noch eine Menge Dinge, die du managest. Kann sie vielleicht zuerst mal die Tampons und Binden kaufen gehen, dann den Kalender übernehmen usw.? Das soll nicht von deiner eigentlichen Frage hier weg gehen – aber könnte sie sich so vielleicht ein bisschen mehr daran „gewöhnen“ und Verantwortung dafür und damit auch für sich übernehmen?
Sprich dabei doch auch ruhig mal die Möglichkeit an, ob sie sich mal mit euren Stiefschwestern darüber unterhalten könnte. Oder kennst du ihre Meinung dazu schon? Alternativ: wie sieht das mit eurer „neuen Mutter“ aus? Weiß sie, wie das momentan bei euch läuft? Oder wäre es eine Möglichkeit, dass sie mal mit Sara spricht? (Manchmal können Mütter auch hilfreich sein:)

Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen! Schau einfach mal, was dir dazu einfällt und schreibe mir gerne wieder. Ich wünsche dir auf jeden Fall noch eine ruhige Nacht und einen schönen Sonntag!

Viele Grüße
Julia

Julia B.
Peer-Beraterin
Beratung4Kids
Was du hast, können viele haben;
Was du bist, kann keiner sein!
BenSara 13.05.2018 12:15

Hallo Julia,
wir wurden Anfang des Jahres von unserer neuen Familie adoptiert.

Mit ihr besprochen habe ich das noch nicht. Ich denke, dass sie sonst „beleidigt“ ist. Aber ja vielleicht wäre das mal der erste Schritt, den ich ihr erklären müsste.
Ich denke das Sara mit der aktuellen Situation zufrieden ist - sonst hätte Sie möglicherweise auch mehr enthusiasmus das selbst zu erlernen (schaffen ja auch sehr viele andere Frauen und Mädchen).
Das Sie ein paar Aufgaben übernehmen soll finde ich ne super Idee. Ihre Meinung zur Unterhaltung mit unseren Stiefschwestern kenne ich noch nicht, ich werde es ihr vorschlafen. Unsere Stiefmutter weiß natürlich nicht wie das bei ihr/uns läuft. Sie weiß das ich ein sehr enges Verhältnis zu Sara habe, aber mehr auch nicht. (glaube ich)

Ich hoffe das Sie einfach irgendwann das alles selbst machen kann/will, und ich ihr dann kein Ultimatum setzen muss. Das ist das letzte was ich will und Sie würde wahrscheinlich denken das ich Sie fallen gelassen hätte.

Gruß
Ben
Whisper 13.05.2018 15:16

Hey Ben

Ja ich bin noch da, hab auch schon gestern gesehen, dass du was geschrieben hattest, hatte bisher aber nicht den Kopf um dir zu schreiben. Jetzt hab ich die Zeit und die Ruhe. Es freut mich sehr, dass ich dir in guter Erinnerung geblieben bin. Ich hab mich auch öfter mal gefragt, wie es euch beiden geht und gehofft, dass es bei Sara jetzt klappt mit den Tampons, das war ja am Anfang ein ganz schöner Kampf.
Tut mir leid, das mit deinem Vater zu lesen, da war ja einiges los bei dir in den letzten Monaten ... Ich hoffe du kommst mit der neuen Situation soweit klar und fühlst dich in der neuen Familie wohl, ist ja auch für dich ein großer Unterschied jetzt, mit den ganzen Mädels um dich rum zu Hause. Ich glaube mich zu erinnern, dass du es ja eher gewohnt warst häufiger mal mit Sara allein zu Hause zu sein und wenn nicht, war "nur" euer Vater noch da. Ich hoffe ich habe das nicht mehr falsch im Kopf.

Hm, die Situation mit Sara wenn sie ihre Tage hat scheint immer noch ziemlich verzwickt zu sein ... Schade, dass sie es bisher nicht schafft, es als etwas selbstverständliches in ihrem Leben anzunehmen und sich darum dann auch zum Großteil alleine zu kümmern. Du machst wirklich sehr viel für sie, was auf Dauer so aber nicht weiter gehen kann, da hast du Recht. Am Anfang war es für sie noch ganz neu und ungewohnt und es hat ihr sehr geholfen, dass du ihr hilfst und für mich liest es sich so, als hätte sie sich daran gewöhnt und möchte diesen Anspruch an dich auch nicht mehr aufgeben. Sie hängt einfach sehr an dir, was ich generell total schön finde, aber irgendwann muss sie lernen, manche Dinge einfach unabhängig von dir zu schaffen. Ich denke, vielleicht hängt sie gerade auch wegen der neuen Wohnsituation noch mehr an dir, sieht dich als ihre Bezugsperson und hat vielleicht auch Angst, sich in manchen Dingen von dir zu "trennen", weil sie Angst hat, dass die Bindung zwischen euch sich dadurch verändern würde. Von Außen schwer zu sagen, was wirklich ihre Beweggründe sind ... vielleicht ist es auch das Zusammenspiel von vielen Sachen.

Chapeau an dich, dass du ihr wirklichen jeden Monat die Tampons einführst, ich bin fest davon überzeugt, dass das nicht viele Jungs oder Männer für ihre Freundinnen oder Schwestern machen würden. Es ist auch eher ungewöhnlich und ich kann deine Bedenken auch echt verstehen, was das angeht. Ich möchte mir nicht herausnehmen darüber zu urteilen, ob das okay ist oder nicht. Ich denke solange beide Seiten damit einverstanden sind und das wollen geht es in Ordnung. Aber es gibt eben auch Situationen im Alltag wo das nicht mehr in Ordnung ist. Du kannst wirklich echt Ärger kriegen, wenn du des Öfteren auf der Mädchentoilette in der Schule erwischt wirst. Es gibt ja nicht umsonst bei gewissen Örtlichkeiten Geschlechtertrennung, jedes Mädchen ist da unterschiedlich und jeder Junge auch. Manche stört es vielleicht nicht, wenn da auch mal ein Junge rumläuft, andere fühlen sich damit unwohl und könnten sich beschweren. Bei mir an der Schule ziehen sich die Mädchen auch schon mal auf der Toilette schnell um (gerade im Sommer schnell ein frisches Top anziehen oder so) und das wäre schon blöd, wenn du dann plötzlich da stehst.

Wirklich viel Anderes, wie man die Situation ändern kann als Julia B. geschrieben hatte fällt mir zur Lösung leider gerade auch nicht ein.
Vielleicht ist es echt das Beste, sie in kleinen Schritten daran zu gewöhnen, dass sie anfangen muss, alleine dafür die Aufgaben zu übernehmen. Es spricht überhaupt nichts dagegen, dass sie dich mal bittet, wenn du eh am Supermarkt vorbei kommst und sie mal nicht kann für sie die Tampons oder Binden zu besorgen, davon ist nicht die Rede. Aber es liegt der Unterschied auf "mal" und "immer". Wenn sie es dann vergessen sollte, sich welche einzupacken oder zu besorgen muss sie halt auch mal in den sauren Apfel beißen und z.B. in der Schule eine Freundin nach einem Tampon fragen. Glaub mir, das kennen sehr sehr viele Mädchen ... Ich weiß nicht, vielleicht wäre das sogar mal gut, damit sie ihre Hemmschwelle ein bisschen runtersetzt bei dem Thema. Ich frage mich auch, wie sie das ihren Freundinnen erklärt ... oder redet sie da nur mit dir drüber?
Du musst dringend das Gespräch mit ihr suchen, auch auf die Gefahr hin, dass sie dann mal beleidigt ist. Du versagst ihr ja nicht komplett deine Hilfe, aber sie muss es auch alleine schaffen können. Du kannst ja auch betonen, dass du als Backup immer noch weiter für sie da bist und ihr hilfst wo du kannst.
Die Idee mit dem Frauenarzt find ich eigentlich ganz gut, weißt du, warum sie da nicht hin möchte? Sie war ja schon einmal dort, hast du geschrieben, ich nehme an die Spritzen die du meinst waren die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, die sind in dem Alter normalerweise dran, wenn man sie machen will.
Der Frauenarzt könnte ihr auch nochmal besser erklären vielleicht, was sie falsch macht... Denn anscheinend muss es an ihrer "Technik" liegen, da es ihr ja nicht weh tut wenn du es machst. Das Blöde ist halt, dass sie die richtige Technik für sich auch nicht lernt, wenn sie es immer dich machen lässt.

Jetzt ist der Text aber ganz schön lang geworden ... Ich hoffe ich hab jetzt nichts vergessen, ansonsten füge ich es an einer anderen Antworten einfach noch an. Ich schau immer mal wieder rein in Zukunft, kann aber nicht versprechen immer zeitnah zu antworten.

Ich wünsch dir alles Gute und freue mich wieder von dir zu lesen.
Whisper
BenSara 13.05.2018 19:02

Hey Whisper,
schön das du noch da bist. *Tschüss* Vielen Dank auch das du geantwortet hast!
Ja du hast recht, ist schon ganzschön was neues. Früher waren Sara und ich wie du sagtest, auch öfters mal alleine Zu hause.

Ich kann mich noch daran erinnern, das Sara im ersten Post und auch ein paar Wochen später, immer wieder der Meinung war sie müsste mit niemanden außer mir und euch drüber sprechen. Durch die Adoption wohnen wir jetzt auch woanders - wodurch unsere alten Freunde (wenn wir denn welche hatten) weg sind. Ich habe hier neue gefunden, wie das bei Sara ist weiß ich ehrlichgesagt nicht wirklich. Da sie aber kaum das Haus verlässt (wenn sie ihre Tage hat garnicht...), könnte ich mir vorstellen das sie kaum welche hat.

Ich weiß nicht, ob Sie den Mut hätte jemanden danach zu fragen. *Erstaunt* Aber das kann ich in Erfahrung bringen. Sie ist noch nicht wieder zuhause, aber ich kann Sie eventuell mal bei dem Gespräch darauf ansprechen. Ist das normalerweise so ein Gesprächsthema unter Freundinnen?

Keine Ahnung warum sie nicht nochmal zum Frauenarzt möchte. Kann sein das, dass diese Impfung war. Ja aber inwiefern Technik? Ich meine soo kompliziert ist es ja nicht den Tampon in reinzustecken. Ist ja nur ein Muskel mit einer Öffnung...
Unsere normalen Kontroll-Arzttermine (Zahnarzt, Augenarzt, ...) vereinbaren wir eigentlich selbst. Vielleicht sollte ich Sara einfach mal sagen das sie gehen muss, ihr einen raussuchen und ihr nen Termin vereinbaren? Ich weiß nicht, dann hintergehe ich sie doch, oder?

Grüße
Ben
Julia B. Peer-Berater(-in) 14.05.2018 12:04

Hallo lieber Ben!

Danke für deine Antwort:)

Na, dann seid ihr ja noch gar nicht so lange bei eurer jetzigen Familie… Wie ist die Situation denn für dich, wenn sich so viel verändert hat? Kommst du damit gut klar oder gibt es da auch was, über das du sprechen/schreiben möchtest? Ich stelle mir das ganze nicht so leicht vor?!

Wenn du ihr kein Ultimatum setzen müsstest, wäre das sicherlich für euch beide gut und die beste Lösung. Da stimme ich dir vollkommen zu. Vor allem, weil sie sich durch ein Ultimatum auch unter Druck gesetzt fühlen könnte – und ob es dann besser klappt ist ja fraglich. Trotzdem achte bitte auch auf dich – du bist auch „nur“ ein Mensch und darfst deine Gedanken, Gefühle und Sorgen auch äußern – ihr gegenüber, jemandem anderes oder eben auch hier, wenn du magst!
Was das Gespräch mit ihr angeht wäre eine Möglichkeit auch, dass du das über einen Umweg „einstielst“. Du könntest ja auch deine Bedenken äußern was die Sache mit dem Schwimmunterricht im nächsten Schuljahr angeht. Dann würde es vielleicht nicht so ankommen, als würdest du das nicht machen wollen und sie fallen lassen – sondern es ist eine einfache Frage, wie das dann gehen soll und könnte ihr einen Anstoß geben. Und bis zum nächsten Schuljahr ist ja auch noch einige Zeit, sodass sie das ohne direktes Ultimatum üben könnte und einfach ein Ziel, weshalb es sich lohnen könnte das selbst zu schaffen. – Das wäre nur eine Idee von mir. Schreibe mir gerne, was du dazu denkst, wenn du magst. Wenn es nicht passt – kein Problem!

Ein paar Worte zu deiner Antwort an Whisper, schreibe ich dir jetzt nur mal auch meiner Erfahrung:
Ob Mädchen mit ihren Freundinnen über ihre Tage reden ist wahrscheinlich so unterschiedlich, wie es nur Menschen auf der Erde gibt. Einige reden darüber und tauschen sich aus. – Wobei es wahrscheinlich bei den meisten nicht das Gesprächsthema Nummer eins ist, das bei jedem Treffen auf den Tisch kommt;) Anderen ist es unangenehm mit jemandem, auch mit ihren Freundinnen darüber zu reden. Das ist also ganz unterschiedlich.
- Da deine Schwester ja noch recht jung ist (11, wenn ich richtig liege), kann es aber auch sein, dass ihre Freundinnen noch gar nicht alle ihre Regel haben, denn viele Mädchen bekommen sie ja auch erst im Alter von 12-15 Jahren, was sie aber alles nicht davon abhalten sollte, mit ihnen drüber zu reden, wenn sie mag.
Zum Frauenarzt: Dorthin zu gehen ist vielen Mädchen unangenehm. Klar, ist er/sie auch nur ein Arzt, aber bei vielen liegt hier die Hemmschwelle höher. Nichtsdestotrotz war sie ja schon einmal dort. Falls es „nur“ an dem speziellen Arzt liegen sollte, kann sie auch jemanden anderes ausprobieren?!


Viele Grüße
Julia





Hallo Whisper!

Ich finde es schön, dass du Ben so unterstützt – deine Tipps und Beiträge sind echt klasse!

Vielen lieben Danke und viele Grüße
Julia

Julia B.
Peer-Beraterin
Beratung4Kids
Was du hast, können viele haben;
Was du bist, kann keiner sein!
Whisper 15.05.2018 14:02

Hey Ben *Lächelnd*

Wie Julia ja schon geschrieben hat ist es unterschiedlich, ob Freundinnen über ihre Periode oder Probleme damit reden oder nicht. Wie du ja schreibst, hat Sara wohl noch Probleme einen guten Anschluss in der neuen Umgebung zu finden. Ich hoffe sehr für sie, dass sie den Anschluss bald findet und Freundschaften schließt, das würde ihr bestimmt auch helfen, mit der neuen Situation besser klar zu kommen und sich wohler zu fühlen. Außerdem könnte das unterstützen, dass sie sich nicht mehr ganz so sehr auf dich fixiert und auch andere Anlaufstellen hat. Ich finde eure Bindung wie schon gesagt wirklich schön und bemerkenswert, aber auch die sozialen Kontakte außerhalb der Familie sind wichtig. Wie geht es dir eigentlich damit, wenn sie so viel Hilfe von dir braucht? Ich weiß, dass du das gerne machst, aber du wünscht dir doch bestimmt auch mal mehr Freiraum.

Ich kann natürlich nicht genau sagen, was sie falsch macht, im Prinzip hast du Recht, so schwer ist es eigentlich nicht. Dass es am Anfang manchmal noch nicht so recht klappen will ist glaube ich häufiger als man denkt, aber diese Probleme lassen sich normalerweise mit Übung und Geduld in den Griff kriegen. Ich denke viel eher, dass sie so gehemmt ist und Angst hat, es falsch zu machen und es dann weh tut, dass sie es dann auch falsch macht und total verkrampft. Sie kriegt vielleicht den Winkel nicht richtig hin, dann tut es weh und geht nicht, sie verliert den Mut und lässt es einfach ganz. Nur so lernt sie es leider einfach nicht. Anatomisch hat sie ja kein Problem, was auch noch eine Option gewesen wäre, falls es nicht klappt, aber da es funktioniert wenn du es machst ist diese Option ja ausgeschlossen.
Das Problem liegt also an ihrem mangelnden Selbstvertrauen es selber hin zu bekommen oder an ihrer Angst, es nicht ohne Hilfe zu schaffen ....
Wie man es prinzipiell macht weiß sie, das wurde ihr von mir damals ja schon erklärt, sie hatte auch keine Fragen mehr und selbst wenn jetzt nochmal welche auftauchen sollten kannst entweder du ihr diese Fragen beantworten oder du fragst selbst nochmal nach, ich beantworte sie gerne.

Also ist es jetzt keine technische Frage mehr, sondern wie du sie so unterstützen kannst, dass sie sich auch emotional in der Lage fühlt, es selber zu versuchen, zu lernen und dann zu schaffen. Und da gibt es leider keine so einfache und klare Antwort wie damals, als es nur darum ging, wie sie es überhaupt machen muss, damit es klappen kann.

Ich hab mir dazu ein bisschen Gedanken gemacht und habe 2 Ideen, die ich dir schreiben möchte. Vielleicht kannst du dir mit ihr gemeinsam dann eines davon ja vorstellen. Oder wenn nicht, wissen wir auf jeden Fall schon mal, was wir ausschließen können.

Erstens dachte ich daran, ob du ihr vielleicht einen Anreiz geben könntest, es alleine zu versuchen. Sie scheint nicht wirklich einen Sinn darin zu sehen, es selber zu versuchen und vielleicht braucht sie einen anderen Anreiz, als "nur" die Tatsache, dass sie es dann alleine kann und dich dafür nicht mehr braucht.
Da es mir an einem besseren Wort dafür mangelt nenne ich es mal "Belohnungssystem", auch wenn es das vielleicht nicht ganz trifft.
So könnt ihr z.B. eine Liste machen mit Dingen, die sie gerne machen würde mit dir, einen kleinen Ausflug, gemeinsam Schwimmen, einen Film den sie gern mal sehen würde irgendwas halt, was sie gerne macht und sie soll es staffeln, je nachdem, was sie von diesen Sachen am liebsten, am zweit liebsten usw. mal machen würde. Und dann vereinbart ihr, dass sie es selber versuchen soll und zwar jedes mal, wenn sie ihre Tage hat. Wenn sie es nicht schafft, hilfst du ihr, aber sie muss es einfach erstmal ernsthaft selber versuchen.
Und wenn sie es einen Monat schafft, es bei jedem mal erstmal ernsthaft selber zu versuchen, bevor sie dich um Hilfe bittet, macht ihr eine dieser Sachen die nicht so ganz hoch priorisiert sind zusammen. Das kann man dann nach belieben steigern und umändern, je nachdem, wie gut es klappt und was ihr beide mögt. Das was sie am liebsten machen würde wäre dann zum Beispiel die Belohnung, wenn sie es dann alleine schafft. Ich hoffe es ist verständlich wie ich das meine.
Das muss nicht funktionieren und vielleicht ist es euch auch zu "kindisch", es war einfach mal ein Gedanke.

Die erste Idee ist eher sensibler, meine zweite Idee ist da schon eher ein bisschen "grober", aber da es schwer ist einzuschätzen, ob Sara eher ein bisschen Druck oder viel Empathie braucht, um es zu schaffen, könnte das vielleicht auch eine Überlegung wert sein.
Meine zweite Idee wäre ein Mittelweg zwischen Ultimatum setzen und trotzdem nicht komplett offen lassen, ob und wann sie es alleine schafft. Ich dachte dabei daran, dass du ihr klar machst, dass du das nicht mehr unbegrenzt machen möchtest, auch von dir aus, dass sie merkt, dass es nicht unendlich so weiter gehen kann, weil du sonst irgendwann nein sagst und sie es dann können muss, wenn sie nicht aufgeschmissen sein will oder auf Binden ausweichen muss, die sie ja nicht mag. So, dass einfach klar ist, ohne ein konkretes Datum zu nennen, dass es Zeit wird, dass sie es selber macht, dass du weiterhin gerne bereit bist, ihr beim "Wie" zu helfen, aber nicht mehr bereit bist,es ohne Zutun von ihr einfach weiterhin zu machen. Vielleicht stößt sie das etwas an und es kommt mehr Eigeninitiative.

Ich wollte dich gerne auch noch etwas fragen, du musst das aber natürlich nicht beantworten, wenn du das nicht möchtest.
Angenommen, du wirst noch einmal dabei erwischt, wie du auf der Mädchentoilette bist und ein Lehrer spricht dich darauf an, was du dort zu suchen hattest. Wie hast du dann vor darauf zu reagieren? Würdest du dann die Wahrheit sagen oder würdest du eine Ausrede erfinden?
Es tut zwar gerade nicht wirklich was zur Sache, ich dachte nur an diese Frage, da es eventuell hilfreich sein könnte, falls ein Lehrer dann die Wahrheit wüsste und klar wäre, dass Sara gewisse Schwierigkeiten hat und sich dadurch eventuell nochmal neue Formen von Hilfe auftun würden.

Soweit erstmal von mir
Liebe Grüße
Whisper

PS: Danke Julia *Lächelnd*
BenSara 16.05.2018 12:02

Hallo,
Ich komme damit eigentlich gut klar. Neija ich vermisse meinen Vater schon etwas, aber es geht schon. War ja das gleiche mit meiner Mutter.
Das mit dem Umweg für den Gesprächseinstieg finde ich ne gute Idee.

Nein, Sie ist keine 11. Wo hast du diese Information her? :D Ich denke schon das viele ihrer Freundinen ihre Tage haben, aber Sie hat nie mit mir darüber gesprochen.

Wir sind ja hierhin umgezogen, daher vemrute ich das es nicht an einem Speziellen Arzt liegt - weil sie ihn ja garnicht kennt.

Natürlich wünsche ich mir mehr Freiraum, habe ich ja auch schon oben geschrieben das mich das nervt.
Deine erste Idee finde ich sehr gut. Werde das heute Mittag, wenn sie nach Hause kommt ansprechen.
Bei der zweiten Idee würde sie mich wahrscheinlich hassen.

Gute Frage, ich denke das wäre garnicht in Sara's Interesse, das die Schule darüber Informiert wird. Daher würdeich wahrscheinlich eine Ausrede finden. Aber gut das du es sagst. Muss mir mal gedanken machen was ich dann sage.

Werde euch dann wahrscheinlich heute Abend nochmal schreiben, wenn ich mit ihr gesprochen habe.

Gruß
Ben
Julia B. Peer-Berater(-in) 16.05.2018 15:09

Hallo Ben,

dann wünsche ich dir viel Erfolg beim Gespräch mit deiner Schwester! Ich freue mich, wenn du nachher berichtest, wie es gelaufen ist.

Ich dachte, die wäre erst 11, da ihr das vor einem Jahr in eurem Thema so geschrieben und es auch zu dem Geburtsdatum passt, das ihr bei der Anmeldung hier angegeben habt. Wenn es so nicht stimmt - magst du mir sagen, wie alt Sara ist?

Viele Grüße
Julia

Julia B.
Peer-Beraterin
Beratung4Kids
Was du hast, können viele haben;
Was du bist, kann keiner sein!
BenSara 18.05.2018 19:16

Hey,
ich kann mich dunkel daran erinnern, das wir damals falsche Daten eingetragen haben - zum einen weil unsere Familie sehr Anonymitätsfreudig ist, zum anderen weil Sara das peinlich war sowas einfaches mit 13 nicht hinzubekommen.
Wenn man unseren Namen googelt, findet man keinen einzigen Eintrag mit uns, nichts von der Schule, in der Zeitung, oder sonst was. Wer den letzten Beitrag gelesen hat, weiß warum.

Falls das, wie ich erwarte, nicht in Ordnung ist, würde ich darum bitten diesen Beitrag fertig machen zu dürfen. Werde mir dann wohl oder übel einen Account mit richtigen Daten erstellen müssen.
Sara ist vor 3 Tagen 14 geworden.

Hatte vergessen euch an dem Abend noch zu schreiben...
Ich habe sie gefragt wie das mitm Schwimmunterricht sein soll. Die Idee mit dem Belohnungssystem hat sie wohl überzeugt es mal zu probieren. Vielleicht sogar zugut überzeugt, sie wollte sogar diese Woche schon üben - obwohl sie momentan garnicht ihre Tage hat, wir haben den Kalender jetzt auf ihrem Handy eingerichtet, aber Sachen muss ich immer noch kaufen. Das will Sie nicht, habe ihr dann gesagt, das Sie ja auch unserer Stiefmutter bescheid sagen könnte, das Sie xyz braucht. Davon war sie nicht so angetan, daher vermute ich auch das ein Gespräch mit ihr rausfällt.

Neija bin mal gespannt wie lange das Anhält. Nächste Woche sollte Sie eigentlich wieder ihre Tage bekommen. Mal schauen ob ich dann endlich etwas Freizeit habe.
Dieses Wochenende fahren wir erstmal weg.

Angenommen es würde jetzt garnicht funktionieren - hat jemand ne Idee wie ich Sie dazu bekomme mit jemanden anderen zu Sprechen (Stief-schwerster/mutter oder Frauenarzt).
Wäre es vielleicht sinnvoll mit einer Freundin drüber zu sprechen? Nicht das sie am Ende deswegen ausgelacht wird...

Gruß
Ben
Julia B. Peer-Berater(-in) 18.05.2018 22:19

Hallo Ben,

erstmal: Du kannst deinen Account hier behalten:) Es ist nur so, dass die Beratung für uns Mitarbeiter (und auch die anderen User) besser funktioniert, wenn wir die richtigen Angaben von dir/euch erhalten. Deswegen habe ich auch nachgefragt welche Angabe stimmt. Wir machen uns ja auch Gedanken zu den Beratungen und die leben auch von dem, was du/ihr schreibt. Bei manchen Themen macht es einfach einen Unterschied wie alt jemand ist. (Falls du nicht verstehst, wie ich das meine, frag gerne nach:)
Ein Vorschlag unsererseits wäre, dass dich jemand von der Leitung über das System hier anschreibt und mit dir die Daten korrigiert. Wäre das für dich in Ordnung? Deine Daten liegen hier, wie alle anderen Userdaten auch, gesichert auf einem Server und gehen nie woanders hin. Der Datenschutz wird zu deiner bzw. eurer Sicherheit sehr ernst genommen!
Zu dem zweiten Punkt, dass Sara das peinlich war, möchte ich dir und ihr nur kurz sagen: Das muss es nicht! Seine Tage zu bekommen ist für jedes Mädchen neu und ungewohnt – ist ja schließlich das erste Mal. Jeder, egal ob 11 oder 13 oder auch noch älter, muss sich erst an die Situation gewöhnen und darf auch ruhig Hilfe annehmen! Da ist absolut nichts Verwerfliches dran! Und „einfach“ ist ja auch relativ – ich glaube, bzw. bin mir ziemlich sicher, dass das für die meisten Mädchen erst einmal nicht so einfach ist und man sich erst daran gewöhnen muss.

Es steht dem also nichts im Wege, dass du dein Thema hier weiterführst, oder in anderen Themen Fragen stellt, die dich bewegen!!

Jetzt zurück zum eigentlichen Thema:
Super, dass die Idee von Whisper so gut angeschlagen hat. Das finde ich echt klasse – und Hut ab, dass du das offenbar so toll mit ihr geklärt hast! Kalender und „üben“ ist doch schonmal ein großer Fortschritt. Vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlecht, wenn sie jetzt schon „übt“. Dann kann sie es ganz ohne den Druck machen, dass du es sonst wieder übernehmen musst, wenn es doch nicht klappt. So hat sie gerade alle Zeit der Welt und kann es auch wieder sein lassen, wenn es ihr passt. Was meinst du?

Was machst du denn gerne in deiner Freizeit oder was würdest du gerne mit der gewonnenen Zeit anstellen?:)
Oh, das klingt toll! Da wünsche ich euch ganz viel Spaß!

Vielleicht wäre ja eine „Teenager-Sprechstunde“ beim Frauenarzt was für sie? Das bieten die meisten Praxen an und richtet sich eben speziell an junge Mädchen. Da kann sie in aller Ruhe Fragen stellen und muss auch nicht zwangsläufig untersucht werden, wenn es das ist, was ihr vielleicht auch Angst bereitet. Und peinlich sein, muss ihr gegenüber dem Arzt nichts – der sollte sich schließlich damit auskennen und hat täglich mit diesen Themen zu tun. Es könnte auch die Überlegung helfen, ob ihr ein Arzt oder eine Ärztin lieber ist, denn auch das kann ja (zumindest gefühlt) einen Unterschied machen.
Bei Gesprächen mit Stiefmutter/schwestern oder Freundinnen könnte Sara auch einfach nur nach Tipps fragen, wie das funktioniert oder was auch immer sie interessiert. Sie muss ja nicht unbedingt angeben, wie ihr das momentan regelt, wenn euch das zu riskant ist. Dass Mädchen, evtl auch erst später, auf Tampons umsteigen, ist ja nicht ungewöhnlich und da sollten Fragen okay sein und nichts, weswegen man ausgelacht wird.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und ein tolles Wochenende!
Viele Grüße
Julia

Julia B.
Peer-Beraterin
Beratung4Kids
Was du hast, können viele haben;
Was du bist, kann keiner sein!