Thema: Wie rede ich mit meiner Mutter, ohne sie zu verletzen?

Eröffnet am 19.01.2020 um 03:17 Uhr

Hatemyself 19.01.2020 03:17

Hey ihr lieben,
Ich liege mal wieder mit einem großen Gedankenchaos im Bett und kann mal wieder nicht schlafen...aber dafür hatte ich gerade einen "Klick-Moment" in meinem Kopf. Ich hab endlich verstanden das ich mit meiner Mutter reden muss, denn so wie es jetzt ist KANN es nicht weitergehen.
Damit ihr die Situation etwas besser verstehen könnt, erzähle ich erstmal etwas über mich, falls ihr fragen habt könnt ihr die natürlich gerne stellen :)
Ich bin 17 Jahre alt und und habe insgesamt eine naja nicht ganz so gute Beziehung zu meiner Mutter. Ich weiß das sie mich lieb hat und ich hab sie auch lieb, aber ich bin der festen Überzeugung das wir uns gegenseitig auf Dauer nicht mehr gut tun. Mit ihr über Probleme reden kann ich eigentlich überhaupt nicht. Zum einen weil ich weis das es sie sehr verletzen würde und sie ziemlich mit leiden würde, da es ihr selbst nicht gut geht. Und zum anderen weil sie immer versucht alles herunterzuspielen, da sie es nicht wahrhaben möchte. Außerdem ist es für mich ein Problem das sie nichts vertrautes für sich behalten kann (auch wenn ich sie drum bitte) meine Großeltern und ihr Lebensgefährte (mit dem ich sowieso nicht klar komme)erfahren immer alles über mich was sie weiß, was mir ziemlich unangenehm ist. Zu meinem Erzeuger habe ich seit circa 2 Jahren keinen Kontakt mehr. Mittlerweile habe ich seit 1 Jahr einen Erziehungsbeistand meine Mutter weiß, das es sie gibt aber auch dafür weiß sie die Gründe nicht.
Mittlerweile ist es so, das es mir psychisch wieder ziemlich schlecht geht. Ich habe mir bewusst machen können, das sich etwas ändern muss. Das Problem an der Sache ist, das ich dafür mit meiner Mutter reden muss und ihr einiges offen legen muss. Mein Plan wäre es eigentlich mich vorerst mal krankschreiben, zu lassen,(natürlich weiß ich das dies nicht die Lösung ist) denn für die Arbeit habe ich momentan keinen Kopf denn diese belastet mich doch mehr als gedacht (mache für mein Fachabi das jahrespraktikum) ich komme aktuell mit einer 40h Woche nicht klar. Das ist zuviel. Der Leistungsdruck von den schulischen Noten ist ebenfalls zu hoch. Meine Motivation ist weg. Ich fühle mich nur noch leer und kann mich wirklich zu nichts aufraffen. Ich muss mich jeden Morgen aus dem Bert quälen und das kann ja wirklich nicht der Sinn dabei sein. Mein Erziehungsbeistand meint, ich müsste therapeutisch angebunden werden. Ich wäre auch Bereit, mich darauf einzulassen und dies mal auszuprobieren. Jedoch bräuchte ich auch dafür das Einverständnis meiner Mutter. Mittlerweile bin ich sogar so weit, das ich glaube das es mir nur besser gehen könnte, wenn ich einen gewissen Abstand zu meiner Mutter hätte, jedoch ist das leider total unrealistisch (oder?) Ich werde erst Ende des Jahres 18 und finanziell werde ich das auch nicht schaffen auszuziehen. Mein Erziehungsbeistand hatte mir angeboten gemeinsam das Gespräch mit meiner Mutter zu führen, jedoch denke ich ehr das dies keine gute Idee ist, sonder das ich das lieber alleine machen sollte, da meine Mutter meinen Erziehungsbeistand wirklich gar nicht mag und ich das Gefühl habe das es deshalb nach hinten los gehen könnte (meine Mutter ist seeeehr sensibel) was ich vielleicht auch noch erwähnen sollte, das bei uns Zuhause Parentifizierung ein ganz großes Thema ist.
Das Problem ist nur, ich weiß nicht wie ich mit ihr ins Gespräch kommen soll und wie und was ich ihr erzählen soll. Und da seit ihr nun gefragt habt ihr eine Idee wie ich das machen könnte?

Happy ending? - Sorry, we aren't in Disney
Holger Teamer(-in) 24.02.2020 10:36

Hey...

Ich wollte mich -wenn auch spät- mal kurz zu Deinem Thema melden.
Gibt es für Dein Problem mittlerweise eine Lösung?
Falls ja, könnten wir es schließen.

Beste Grüße
Holger

Holger
Teamer
Beratung4Kids
Nicht zu wissen was los ist, ist manchmal schlimmer als die Wahrheit.