Thema: Das Essen und Ich

Eröffnet am 07.07.2017 um 21:42 Uhr

FanBe19 07.07.2017 21:42

Hey.
Ich bin 18 Jahre alt und möchte diese Seite hier nutzen um endlich meine Probleme mit dem Essen zu teilen und eventuell ein paar Tipps zu bekommen wie ich diesen entkommen kann, da ich mit keinem wirklich darüber reden kann.

Im vornherein ich denke nicht, dass ich eine klassische Essstörung habe aber ich denke einen gesunden Bezug zu essen habe ich langsam immer mehr verloren..
Also dann versuche ich mal anzufangen. Es ist nicht so das ich als Kind dicker war als die anderen und deshalb gemobbt wurde oder solche Geschichten, sondern eher im Gegenteil ich war die kleinste in der Klasse und konnte auch immer essen was ich wollte ohne Angst haben zu müssen zuzunehmen. Das Thema Gewicht und Figur hat für mich trotzdem schon immer eine große Rolle gespielt war aber eher Unterbewusst immer in meinem Kopf. Doch irgendwann (ich glaube mit 14/15) begann mein Körper sich zu verändern, was auch aufgrund der Pubertät logisch war, aber ich fing an mehr zu wiegen und das störte mich wirklich sehr! Da begann ich ab und zu Diäten zu machen, hielt diese aber so gut wie nie mehr als 1 Woche durch. So ging es dann 3 Jahre und alles war eigentlich noch gesund bis auf diese ständigen Gedanken dünn sein zu wollen. Irgendwann fing ich dann an auf Pro Ana Seiten im Internet zu schauen wie diese Mädchen es schaffen und fing an radikalere Diäten zu versuchen aber auch das scheiterte kläglich. Trotzdem interessierte ich mich immer mehr für das Thema Essstörung und versuchte so zu werden wie diese Mädchen. Zwischendurch fing ich dann auch an Blogilates (Fitness-Youtuberin) zu machen und hielt das auch für 3 Wochen durch und war sogar zwischendurch zufrieden mit meinen Körper aber dann nach meinem Schulabschluss habe ich meine Ausbildung begonnen und das "größere Übel" meinen Führerschein gemacht und ein Auto bekommen. Seitdem geht es mit meinem Essverhalten rapide bergab...Ich stand in der Schulzeit schon immer stark unter Druck wegen meinen Eltern,da diese immer gute Noten erwarten und das ich die perfekte Vorzeigetochter bin. Da habe ich mir öfter nach der Schule Chips gekauft und dazu Pizza oder Pommes, worauf ich eben Lust hatte und diese dann Abends zusammen mit meiner Lieblingsserie gegessen um mich z.B. für etwas zu belohnen oder eben wenn ich traurig war um mich besser zu fühlen aber da passierte das vielleicht 1-2 Mal in der Woche. In den ersten Wochen der Ausbildung war alles normal und gut aber einmal dachte ich mir ich könnte ja nach der Arbeit noch Chips kaufen. Zuerst passierte das nur 1 Mal in der Woche dann passierte es 2 Mal die Woche irgendwann wurde dann aus einer Tüte Chips 2 Tüten oder noch Schokolade dazu und immer weiter bis ich an dem Punkt angelangt bin jeden Tag nach der Arbeit noch Snacks zu kaufen. Damit meine ich 1 Tüte Chips + 1 Packung Nic Nacs +
Schokolade und 1 Stück Pizza--> meine normale Ration. (natürlich passierte auch mehr und es war komplizierter aber ich will es kurz halten) aber das schlimme ist, dass ich wirklich das Gefühl habe ich BRAUCHE diese Dinge um mich zu entspannen und vom Tag zu regenerieren. So entsteht in meinem Kopf ein ständiger Kampf einerseits dünn sein zu wollen und andererseits dieses ständige Verlangen nach dem abendlichen Essritual. An manchen Tagen versuche ich dann weniger zu essen oder eben auf die ungesunden Dinge zu verzichten aber das halte ich einfach nicht durch, da ich das einfach brauche! Das Problem ist auch das ich durch die Freiheit mit dem Auto ständig diese Sachen kaufen zu können wenn ich will, auch keine Einschränkungen da sind um mich zu stoppen oder eben davon abzuhalten. Meine Eltern ahnen von diesen Problemen nichts aber es belastet mich sehr, weil ich durch dieses verhalten innerhalb von 5 Monaten von meinen 50 kg auf 57 gerutscht bin..dann steige ich auf die Waage,sehe diese Zahl, bin deshalb deprimiert und das wiederum führt dazu abends wieder zu essen um mich besser und danach schlechter zu fühlen.. Es ist sogar schon oft vorgekommen das ich in der früh aufgestanden bin und meine einzige Motivation für den Tag war abends meine Süßigkeiten zu essen und so für ein paar Minuten meinen Stress zu vergessen. Ich weis auch das diese Ernährung nicht gut für meinen Körper ist aber ich schaffe es irgendwie nicht aus dem Teufelskreis aus aufstehen-arbeiten-Snacks kaufen-essen-schlafen und dann von vorne nicht heraus... Kann aber natürlich auch sein das ich das hier einfach nur überdramatisiere und sich alle denken ich mach mir nur unnötige Gedanken.
Jedenfalls jetzt hätte ich gerne einen Rat ob das nur normales emotionales Essen in Stresssituationen sein könnte oder doch etwas ernsteres? Ich kann das nämlich überhaupt nicht selber einschätzen und denke ich bin noch in einem normalen Bereich aber..ach keine Ahnung..

LG
(und sorry für so viel Text aber das musste einfach mal raus:/)
Laura Forenleitung 08.07.2017 19:22

Hallo FanBe19,

Willkommen bei Beratung4kids! Schön, dass du dich mit deinem Anliegen an uns wendest. Mein Name ist Laura und ich würde dir gerne helfen :)
Erstmal finde ich es super, dass du ausführlich berichtest. Umso mehr ich über dich weiß, umso leichter ist es für mich, mit dir zusammen Beratungsansätze zu finden :)

Ich möchte dir auch vorab sagen, dass es gar nicht so ungewöhnlich ist, sich nicht in dem Muster einer "klassischen" Essstörung wiederzufinden, trotzdem aber Probleme damit zu haben oder darunter zu leiden. Für mich klingt es so, als würdest du schon unter deinem Essverhalten leiden.
Du beschreibst, dass bei dir alles in der Pubertät losgegangen ist. Auch das ist gar nicht ungewöhnlich, da sich der Körper in dieser Zeit umbaut und von einer mädchenhaften Statur zu einer fraulicheren Statur übergeht. Damit ist auch ein höherer Körperfettanteil verbunden, der bei vielen Mädchen dazu führt, dass sie sich dick fühlen und Diäten ausprobieren. Ab da beginnt oft ein ungünstiger Kreislauf, der sich bei dir ja über eine längere Zeit fortgesetzt hat. Mich würde zuerst einmal interessieren, wie dein Essverhalten denn ansonsten ist - also abgesehen von dem abendlichen Naschen? Wie viele Mahlzeiten ist du pro Tag, was isst du so, hälst du tagsüber Diät etc? Das alles sind wichtige Infos, um zu gucken, ob es vielleicht biologische Ursachen für dein Bedürfnis nach kalorienreicher Nahrung gibt. Manchmal kann so ein Kreislauf aus Diäten sich nämlich auch auf unseren Körper auswirken, der dann in eine Art "Notzustand" verfällt. Vielleicht sagt dir ja auch der Begriff Jojo-Effekt etwas?
Der zweite Punkt, der für mich sehr deutlich wird ist, dass du Essen möglicherweise als Strategie benutzt, um mit deinen Gefühlen/Stress etc umzugehen. Würdest du sagen, dass das auf dich zutrifft? Wie du schon selbst sagst, wird Essen oft als Belohnung angesehen - man "gönnt" sich eben etwas. Für mich hört es sich aber so an, als hätte diese Belohnung irgendwann angefangen nicht mehr so doll zu wirken - deshalb wurde es dann immer ein bisschen mehr bis ein gutes Gefühl eintrat? Wenn du magst, dann können wir uns gerne gemeinsam anschauen, ob Essen bei dir zum Stressabbau dient, warum das so ist und wie man das ändern kann. Du hast schon ein paar Dinge angedeutet, die dich stressen - z.B. der Druck durch deine Eltern oder die Ausbildung. Magst du mir mehr darüber erzählen? Was stresst dich genau (sonst noch so)? Wie läuft so ein typischer Tag ab und wann kommt das Bedürfnis auf, etwas zu essen? Wie fühlst du dich nach dem Essen und was machst du dann? Du musst nicht jede Frage genau beantworten, es sind eher Anregungen zum Nachdenken. Aber wie oben erwähnt, finde ich es immer sehr hilfreich viel zu erfahren :) Wenn dir das zu persönlich ist, dann kannst du auch gerne eine Anfrage für eine Einzelberatung stellen, in der nur du und ich mitlesen können.

Ich freue mich von dir zu hören.
Liebe Grüße,
Laura

Laura
Forenleitung allg. Bereich und Trans*
Beratung4Kids
FanBe19 09.07.2017 18:22

Hallo Laura:)
ich will mich schon mal für die super schnelle Antwort bedanken und versuche jetzt einfach so gut wie möglich auf die genannten Fragen einzugehen.
Als erstes zu meinem täglichen Essensablauf. Zum Frühstück esse ich eigenltich immer einen Vollkorntoast mit etwas Nutella, Mittags in der Arbeit versuche ich eigentlich fast nichts zu essen außer wenige kleine Bissen von einer Breze oder einen Fruchtsmoothie um eben ein Bauchknurren zu vermeiden, Abends gibt es dann immer eine warme Mahlzeit die meine Mutter kocht. Man kann schon sagen ich versuche die Kalorienzufuhr über den Tag möglichst gering zu halten, um mir das Essen abends sozusagen besser leisten zu können und mir einreden zu können, dass es ja gar nicht soo schlimm ist. Dann gibt es aber auch Tage an denen ich Mittags Pommes esse und Abends eine großes Schnitzel mit Kartoffelsalat und zwischendurch auch noch Joghurt und solche Sachen. An manchen Tagen kann ich einfach wirklich die ganze Zeit essen und habe trotzdem dauernd Hunger, obwohl ich das eigentlich überhaupt nicht will...
Zum Thema Diäten..also es ist so das ich manchmal nach so einem abendlichen "Anfall" denke, dass es jetzt reicht und ich etwas ändern muss und eigentlich gesünder leben möchte. Dann bin ich kurz richtig motiviert und mach mir Sportpläne und Regeln aber am nächsten Tag kommt irgendwann der Punkt wo wieder der Gedanke kommt "ich habe den Tag bis jetzt so gut gemeistert da kann ich mir ja eine Tüte Chips gönnen" oder "Ich esse heute nochmal was Süßes und dann ist aber Schluss" (also diese typischen Sachen eben). Und sobald ich diesen Gedanken einmal hatte geht dieser nicht mehr aus meinem Kopf und ich muss regelrecht diese Chips auch kaufen selbst wenn ich eigentlich gar nicht richtig will. Es ist als würde mein Kopf einfach über meinen Körper entscheiden und zum Supermarkt fahren.

Also ich muss zugeben ich bin eine eher ruhige, schüchterne Person, die sehr leicht reizbar ist und ich fühle mich sehr schnell z.B. durch ungewohnte Situationen oder Situationen in denen ich mich unwohl fühle gestresst. Ich mag es wenn ich weis was mich am nächsten Tag erwartet und ich mich sozusagen schon darauf vorbereiten kann. In der Schule war das noch ok, da ich einen Stundenplan hatte und einschätzen konnte wie der Tag abläuft, aber in der Ausbildung ist jeder Tag komplett anders und null berechenbar. Meistens ist es so, dass ich mich durch irgendeine unerwartete Aufgabe mit der ich nicht klar komme mies gelaunt fühle und wenn ich sie dann irgendwie geschafft habe freue ich mich darüber und sofort kommt der Gedanke mich doch später belohnen zu können. Und da es in der Arbeitswelt ja normal ist mit ungeplanten Dingen konfrontiert zu werden läuft es eigentlich jeden Tag so ab. Manchmal gibt es auch Aufgaben die ich nicht so gut mache und dann geht es ins Gegenteil und ich nehme das Essen um mich zu trösten. Wenn etwas schief läuft kann ich damit nicht zu meinen Eltern, da diese mir dann meistens die Schuld geben und sagen ich hätte es ja besser machen können also behalte ich es lieber für mich und versuche so keinen zu belasten und damit zu nerven..

Während dem Essen fühle ich mich immer sehr gut und die Gefühle von Stress und dem was mich an den Tag belastet sind weg (es ist einfach wie eine Befreiung vom Tag), aber danach bereue ich mein undiszipliniertes Verhalten und fühle mich schlecht weil ich mich aufgebläht und fett fühle. Ich will ehrlich sein ich habe auch schon öfter versucht mich danach zu übergeben, dies ist aber immer erfolglos geblieben. Also versuche ich als Alternative 2 mal in der Woche Sport zu machen und nehme auch öfter mal sogenannte Abnehmpillen.

Es ist sehr ungewohnt für mich über das alles so zu berichten, da ich eigentlich meine Probleme für mich behalte und das alles hier komplett untypisch für mich ist.
Wenn ich aber so über mein Essverhalten nachdenke und alles nochmal durchlese, kommt mir eher der Gedanke das ich einfach nur ein emotionaler Esser bin und nicht wirklich in dieses Forum gehöre. Wahrscheinlich sollte ich einfach versuchen das Essen mit etwas sinnvollem wie Sport oder so zu ersetzen und rede mir nur ein das ich nicht ohne kann.
LG:)

Zuletzt editiert am: 09.07.2017 18:23, von: FanBe19

Laura Forenleitung 11.07.2017 17:34

Hallo :)

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Du beschreibst ein relativ unstabiles Essverhalten, bei dem du öfters tagsüber weniger isst, weil du schon erwartest, dass du abends wieder viel kalorienreiches essen wirst. An anderen Tagen isst du laut deiner Beschreibung den ganzen Tag über mehr. Mich würde interessieren, ob an solchen Tagen auch die Heißhungerattacken am Abend kommen oder es eher den ganzen Tag über mehr als sonst ist? Ist an diesen Tagen etwas anders - hast du zum Beispiel eher mehr Stress oder kommt sowas am Wochenende vor? Ich greife mal ein bisschen vorweg: unser Gehirn ist ja ein ziemlich komplexes Organ und steuert uns auf die verschiedensten Weisen. Es gibt evolutionsbiologisch ältere Bereiche im Gehirn (diese liegen auch eher im Inneren), die unser Überleben garantieren. Dazu gehört natürlich auch die Kontrolle darüber, ob wir genug Nahrung aufnehmen - also mindestens soviel, wie wir verbrennen. Dieser Teil will das Überleben sichern und speichert so auch Fettreserven ein. Das ist der Teil, der bei vielen Menschen Heißhunger auslöst. Und das tut er ganz besonders, wenn er das Gefühl hat, dass eine Notsituation vorliegt - sprich der Körper wenig Nahrung bekommt. Die evolutionsbiologisch jüngeren Gehirnbereiche sind die, in denen auch unser Bewusstsein verortet ist. Da entstehen bei dir vielleicht solche Gedanken wie "ich möchte die Kalorienzufuhr kontrollieren" oder "ich möchte abnehmen" - du kannst also bewusste Vorsätze bilden. Leider weiß der triebgesteuerte Teil deines Gehirns davon nichts und programmiert ganz im Unbewussten das Bedürfnis nach Nahrung. Daher geht es vielen Menschen bei Diäten so, dass sie irgendwann Heißhungerattacken haben, weil der bewusste Vorsatz schwächer wird als die Bedürfnisse. Ob das jetzt jeden Tag oder alle Paar Tage, einmal die Woche etc vorkommt, ist bei jedem ein bisschen unterschiedlich. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass auch solche biologischen Bedürfnisse zu deinem Heißhunger am Abend beitragen. Findest du, dass das logisch klingt?
Was ich aber gleichzeitig nicht missachten möchte ist, wie Essen für dich zur Stressbewältigung beiträgt. In deiner Antwort wird wieder deutlich, dass Chips oder Süßigkeiten für dich schon eine Belohnung sind. Mich würde aber auch mal interessieren, ob es für dich noch andere Belohnungsmöglichkeiten gibt? Also Dinge, die du gerne machst oder die dir gut tun? Benutzt du solche anderen Belohnungen im Alltag? Ich finde es auch wichtig, dass du erwähnst, dass Essen dich auch manchmal tröstet, wenn Dinge nicht so gut laufen. Du sagst, dass du mit deinen Eltern über Probleme nicht so gerne reden magst - wie ist es denn mit Freundinnen oder Kollegen? Redest du da über Dinge, die dich bedrücken? Du hast natürlich Recht, wir können deinen Job vermutlich nicht so verändern, dass gar keine ungeplanten Aufgaben mehr auf dich zukommen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es andere Wege für dich geben könnte, damit umzugehen. Gerade weil das Essen ja eher einen kurzfristigen Belohnungseffekt für dich hat und du dich anschließend oft trotzdem schlechter fühlst.

Zu der Sache mit den Diäten: was ist denn dein Ziel? Möchtest du dein Gewicht halten? Abnehmen? Einen gesunden Lebensstil entwickeln? Was wäre so dein Idealziel - also quasi das, auf was wir zusammen hinarbeiten sollen? Das du Sport machst finde ich aber schön - das ist auf jeden Fall gesund und ich hoffe du fühlst dich dabei oder danach auch besser.

Der Name des Forums impliziert vielleicht, dass es hier um klinische Störungen geht. Ich finde aber schon, dass Anfragen und Anliegen wie deine hier durchaus ihren Platz haben. Du bist also natürlich weiterhin willkommen, wenn dir das schreiben hilft. Denn natürlich erscheint es auf den ersten Blick einfach - "mach doch einfach mehr Sport und geh anders mit Gefühlen um" - aber so einfach ist das in der Umsetzung ja nicht unbedingt.
Liebe Grüße,
Laura

Laura
Forenleitung allg. Bereich und Trans*
Beratung4Kids
FanBe19 25.08.2017 19:20

Hallo nochmal,

ich möchte nur ein kurzes Update geben. Ich hatte die letzten 3 Wochen Urlaub und habe versucht in dieser Zeit mein Leben etwas umzustellen. Erfreulicherweise hat das sogar ganz gut geklappt meiner Meinung nach:) Ich habe mir jetzt nicht verboten komplett nichts Süßes mehr zu essen aber ich halte es dennoch in Grenzen. Ich versuche das ungesunde jetzt durch Dinge wie Müsli oder Joghurt abends zu ersetzen und erlaube mir dann auch ab und zu eine Schale Chips oder eine halbe Tafel Schokolade. Zusätzlich habe ich mir angewöhnt jeden Tag 1 Stunde Sport zu machen um etwas fitter und definierter zu werden. Ich schaffe es jetzt sogar schon einkaufen zu gehen ohne dem Drang nach Süßem nachzugeben und eher eine gesunde Alternative zu kaufen (klingt nach nicht viel aber ist für mich schon ein großer Erfolg:D).
Das einzige was ich mir nicht so ganz erklären kann ist, dass ich trotz täglichem Sport und normalem essen immer noch zunehme anstatt mein Gewicht zu halten oder abzunehmen.

Fazit: Zurzeit gehts mir gut aber mal schauen wie das wird wenn ich nächste Woche wieder arbeiten muss. Ich bin aber fest entschlossen das alles beizubehalten und nicht wieder in alte Muster zu fallen:)

LG:D
Laura Forenleitung 16.09.2017 18:54

Hallo,

Entschuldige die späte Antwort!
Es freut mich zu hören, dass es dir gut geht und du mit deinen zielen gut voran kommst. Wie läuft es denn aktuell? Hat sich nochmal was verändert? Ich freue mich jedenfalls wirklich, dass du anfangen konntest, etwas zu verändern und wünsche dir weiterhin viel Kraft und Erfolg!!

Liebe Grüße

Laura
Forenleitung allg. Bereich und Trans*
Beratung4Kids