Thema: Gedanken und Ängste...

Eröffnet am 22.11.2019 um 22:45 Uhr

sabbi.jr 22.11.2019 22:45

Hallo...
ich weiß gerade nicht wirklich weiter und deshalb wollte ich mal um "Rat" fragen...
ich bin bereits in Therapie, aber erst seit ein paar Wochen...
ich verstehe mich bis jetzt wirklich gut mit meiner Therapeutin, aber ich schaffe es einfach nicht, über meine Gedanken/Probleme/Vergangenheit zu sprechen...
auf jeden Fall habe ich am Montag wieder Therapie und ich habe bis jetzt noch nicht wirklich viel gesagt, jedoch werden meine Gedanken (Suizidgedanken sowie Selbstverletzendes Verhalten) immer lauter, öfter und stärker...
ich habe bereits versucht meine Gedanken aufzuschreiben (und es auch geschafft), aber jetzt habe ich Angst, das am Montag meiner Therapeutin zu geben...
besser gesagt habe ich Angst davor, wie sie reagieren wird... wie geht es dann weiter? was machst sie dann? was will ich machen? wofür bin ich bereit...?

ehrlich gesagt weiß ich gerade tatsächlich nicht mal, was meine Frage ist, aber meine Gedanken kreisen die ganze Zeit um dieses Thema und ich drehe durch...
ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffe, am Montag ihr das zu geben, weil ich zu viel Angst habe...

ich glaube ich höre hier jetzt auf, weil ich gerade nicht wirklich weiß, was ich machen soll/will...

Danke schon mal - auch fürs durchlesen (und zuhören)
Sabbi
Regenbogenkind 23.11.2019 13:43

Hallo liebe Sabbi,
ich hoffe es ist ok, dass ich dir antworte! Ich bin selbst Userin hier und es wird sich auch noch ein/e Berat/in melden.
Erstmal finde ich es sehr mutig und gut von dir, dass du dich hier gemeldet hast.. Ist dir nicht sehr leicht gefallen, gell?
Weißt du, ich finde es sehr sehr mutig von dir, dass du eine Therapie angefangen hast. Der erste Schritt ist also schonmal getan! Und jetzt muss geschaut werden, wies wewitergeht..
Ich hab ein paar Fragen, damit ich dich besser verstehen kann, wenn die Fragen aber zu schwierig sind oder du nicht drüber reden magst. ist das vollkommen ok,ja?!
Du schreibst, dass du in Therapie bist.. Weswegen bist du denn bei ihr? Was weiß sie über dich? Du schreibst, dass du Angst hast, was passiert, wenn sie von deinen Svv Gedanken weiß und von den Suizidgedanken? Eine Konkrete Anwort kann ich dir darauf nicht geben, da jede/r Therapeut/in anders mit sowas umgeht.. Grundsätzlich geht es in einer Therapie viel um Vetrauen und zutrauen.. Das heißt, wenn sich der Therapeut unsicher ist und sich große Sorgen macht kann es sein, dass du auf eine geschütze Station kommst.. Meistens wird aber erstmal geschaut, wie hoch sind die Gedanken. Gibt es Pläne usw.. Es wird geschaut, wieso es grad so ist.. Was Auslöser sind.. Therapeuten wollen immer das beste für einen und vorallem helfen.. Deswegen sind sie ja Therapeuten.. Das heißt, hab keine Angst dich zu öffnen.. Sie wird sich freuen, dass du dich traust, da sie dann besser auf dich eingehn kann und an der richtigen Stelle helfen kann.. Und wenn es dir leichter fällt gib ihr den Brief! Was mir gerad noch in den Sinn kam.. Bei mir ist es so, dass selbst Briefe abgeben oft schwierig ist und bei mir Emails besser klappen.. Vllt ist das bei dir auch so und dann wäre das ne Möglichkeit..
Ich nerv dich auch gleich nicht mehr.. Aber ich wollte mal fragen, wie stark deine Suizid Gedanken im Moment sind.. auf einer Skala von 0-10, wobei 0= alles super ist und 10= ich aknn absolut garnicht mehr und ich habe konkrete Pläne...

Pass auf dich auf! Ich hoffe, du hast ein paar schöne Momente am Wochenende, die dir einwenig Kraft geben!!

Alles Liebe

Aufgeben kannst du bei der Post. :)
sabbi.jr 23.11.2019 16:31

Hallo Regenbogenkind,
danke für deine Antwort...
ich rede nicht gerne über mich... selbst das schreiben hier fällt mir schwer...
vor einem halben Jahr ist mein Vater gestorben, meine Familie möchte keinen Kontakt mit mir, vor allem meine Halbschwester hasst mich (aber längere Geschichte) und es gab einen sexuellen Missbrauch + Gewalt... deswegen bin ich in Therapie...
bis jetzt haben wir nur über meinen Vater und Schule geredet
ich bin halt eher eine Person, die versucht möglichst glücklich zu wirken und kann meine wahren Gefühle oft gar nicht zeigen...
zu den Suizidgedanken... ich würde sagen 8-9... ich habe Pläne, aber bis jetzt ist das "nur" eine Option...

Danke nochmal
LG, Sabbi
Regenbogenkind 23.11.2019 20:12

Hallo liebe Sabbi (grad wo ich das schreibe, hoffe ich, dass du weiblich bist und ich dich nicht falsch anschreibe.. :/ wenn, dann tut es mir unfassbar leid!!)
Ich danke dir für deine Offenheit! Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwierig das für dich ist, darüber zu reden.. Ist ja auch (leider) alles andere als leicht.. Glaubst du es würde dir leichter fallen, dass alles in einer Einzelberatung hier zu schreiben? Also, wo es nur ein/e Berater/in lesen kann? Grad wenn es um Missbrauch geht, ist es oft ja eh schon unfassbar schwer darüber zu reden.. Aber es gibt hier auch Berater/innen die da eine Schulung dazu hatten und wo du eine Beratung anfangen könntest? Aber das ist natürlich alles deine Entscheidung, kannst ja drüber nachdenken.. :)
Mir tut es unfasbar leid, dass du deinen Vater verloren hast. So was ist nie schön. Und weißt du, es ist total ok, wenn du trauerst oder wenn du vielleicht das noch garnicht kannst- niemand trauert gleich und trauer ist auch nicht so, dass es nach ner gewissen Zeit vorbei sein muss.. Wie war denn dein Verhältnis zu deinem Vater?
Wegen deiner Familie.. Ich möchte dich nicht unnötog triggern und da ich nicht deine Gestik und Mimik sehe finde ich es schwierig einzuschätzen, was zu viel ist..Deswegen, wenn du willst, kannst du sehr gerne darüber reden..Wo wohnst du denn im Moment? Bei deiner Familie ja nicht mehr, wenn ich das richtig verstanden habe?
Du schriebst, dass deine Halbschwester dich hasst, aber es eine lange Geschichte ist.. Wenn du willst, du kannst hier alles schreiben,w as dir auf dem Herzen liegt.. Vllt hilft es dir zu wissen, dass hier alles anonymisiert ist? Also die Berater/innen können im Notfall einschreiten und müssen das auch, wenn sie Gefahr erkennen, also wenn es hier sehr konkrete Pläne von Menschen gibt..
Weiß deine Therapeutin von all den Sachen, die du hier geschrieben hast?
Wie war das für dich über die Sachen zu sprechen?
Merkst du zum Beispiel das es zwar schwer ist sachen anzusprechen es aber danach leichter ist. Gibt es sowas bei dir?
Mm, wie geht es dir damit, also das du deine Gefühle nicht zeigen kannst? Und vorwas hast du Angst, also wieso willst du sie nicht zeigen?
Kennst du Skills?

Sorry, dass sind schon wieder ganz ganz viele Frage!!!

Pass auf dich auf!

Und ich antworte sehr gerne ;)

Aufgeben kannst du bei der Post. :)
sabbi.jr 24.11.2019 09:27

Hallo Regenbogenkind,
ja, ich bin weiblich
das mache ich schon mit der Einzelberatung - mein Problem jetzt eben ist diese Therapie morgen...
mein Vater und ich hatte ein sehr gutes Verhältnis, wir haben vieles Zusammen durchgemacht und waren ein super Team!
ich wohne bei meiner Mutter, aber wir haben nicht wirklich ein gutes Verhältnis... es ist vieles zwischen uns vorgefallen, aber darüber möchte ich nicht sprechen... tut mir leid
und auch das Thema mit meiner Halbschwester ist etwas, worüber ich ungern rede...
meine Therapeutin weiß bis jetzt von allem ein Bruchstück, aber ich denke/hoffe, dass ich ihr da bald mehr erzählen kann...
ich rede einfach nicht gerne über mich und dementsprechend fühle ich mich auch nicht gut...
ich kenne es nicht wirklich anders... ich habe meine gefühle nie gerne gezeigt und irgendwann habe ich ganz aufgehört...
ich bin lieber für andere da, höre denen zu und versuche denen zu helfen, als auf mich zu schauen...
Skills: ja, aber helfen tut nicht wirklich etwas auf Dauer

alles gut! danke!
LG, Sabbi
Holger Teamer(-in) 24.11.2019 11:16

Liebe Sabbi...
Und natürlich auch liebes Regenbogenkind!!

Ihr zwei habt Euch hier ja schon gefunden und das finde ich sehr, sehr gut!

Mein Name ist Holger... 57 Jahre... schon lange Teamer hier... und auch beruflich im beratend-psychologischen Bereich tätig
Regenbogenkind kennt mich gut.

Sabbi... Du schreibst von einer laufenden Einzelberatung?
Dann solltest Du dich vor dem Termin morgen bitte nochmal mit Deinem Berater kurz schließen.
Ich weiß ja nicht was Ihr dort schon besprochen habt und möchte nicht in laufende Prozesse "hinein funken".

Nur ein Tipp:
Erzähl Deiner Therapeutin/Deinem Therapeuten bitte gleich zu Beginn, dass es Dir sehr schwer fällt über Dich zu sprechen.
Insbesondere über sehr intime oder schwierige Themen. Und dass Du vor diesem Gespräch große Bedenken... vielleicht sogar Angst hattest.
Er/sie wird dann ganz vorsichtig versuchen durch Fragen zu erfahren, was Dich bewegt.

Ansonsten... schreib bitte weiter mit Regenbogenkind.
Sie hat selber viel erlebt und wird Dich (neben unserem Team) sehr gerne begleiten.

Kopf hoch und ganz liebe Grüße an Euch Beide!
Holger

Holger
Teamer
Beratung4Kids
Nicht zu wissen was los ist, ist manchmal schlimmer als die Wahrheit.
sabbi.jr 24.11.2019 14:14

Hallo Holger,
sie weiß schon, dass ich es hasse über mich selbst zu sprechen... wir arbeiten auch daran
aber ich will sie ja auch nicht (wieder) anlügen, wenn sie wieder fragt, wie es mir geht - sonst wird es ja nicht besser, das weiß ich
nur habe ich eben nie "gelernt" über mich zu reden, was so eine Situation zu den Gedanken nicht unbedingt einfacher macht...

wenn es Regenbogenkind mit mir aushält, gerne!

Danke, LG, Sabbi
Regenbogenkind 24.11.2019 16:01

Hallo ihr beiden! :)

Schön von Dir zu lesen Holger, hoffe Dir geht es soweit gut?!

Zu dir liebe Sabbi, ja ich höre gerne zu und bin so gut es geht da und teil dir meine Gedanken und Ideen mit- ob die immer so hilfreich sind, weiß ich nicht..

Ok, wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann hast du extreme Angst vor der Stunde morgen, weil du Angst vor ihrer Reaktion hast, stimmts? Was könnte denn im aller schlimmsten Fall passieren? Oder vielleicht anders, was willst du, dass auf garkeinen Fall passiert?
Du willst ihr den Brief geben, oder? Hat sie denn von sich aus gesagt, dass du ihr was schreiben sollst? Oder wieso setzt du dich so unter Druck, dass du ihr denn Brief morgen geben musst? Weißt du, es bringt nichts was zu machen, wozu man noch nicht bereit ist! Und es ist sehr wichtig, dass du lernst für dich zu sorgen, Grenzen zu zeigen. Auch, wenn die oft missbraucht wurden und es vielleicht sich in deinem Kopf verboten anfühlt..Du darfst und keiner, ja, wirklich keine/r darf das!!!

Übrigens du musst dich hier für nichts entschuldigen, wenn du nicht drüber schreiben möchtest ist das für mich sehr sehr ok und ich respektiere das! Versprochen.
Wie alt bist du denn? Ich frage das weil ich grad den Gedanken habe, wie sinnvoll es für dich ist bei deiner Mutter zu wohnen und je nach dem wie Alt du bist es vielleicht eine bessere Lösung gibt, wo es dir besser geht? Aber dafür kenn ich dich zu wenig.. Und ich bin mir grad auch garnet sicher, ob ich dich das fragen darf.. Deswegen, du musst net antworten!

Das du und dein Vater so dicke warst freut mich sehr- zugleich es unfassbar schwer ist einen ganz lieben Menschen zu verlieren! Hast du irgendwie für dich einen Ort oder eine gestik um an ihn zu denken? Zum Beispiel hab ich in meinen Zimmer eine kleine Ecke mit ner Kerze, Bilder und einer Sache, die mich sehr an ihn erinnert (bei mir ist es ein Bruder gewesen..) für mich war Friedhof nie was.. Schreibst du manchmal Briefe an ihn oder redest du mit ihm? Oder findest du das komsich oder kannst und willst das garnicht.. Denn jeder trauert ja anders! Auf jeden Fall schicke ich dir, wenn du willst, eine große Umarmung, ein wenig Licht in der Dunkelheit und ganz viel Kraft und Hoffnung!!!

Ich fands irgendwie sehr schön zu lesen als du schriebst : ich hoffe/denke, ich kann der Therapeutin bald mehr erzählen.. Ich finde das ein sehr gutes und hoffnungsvolles Zeichen.. Das du dich trauen wirst über deinen Schatten zu springen und zu reden, denn du darfst und egal, was Menschen mal zu dir gesagt haben, von wegen du darfst nicht, Gefühle zeign ist verboten usw.. Du darfst und es ist wichtig, wenn es einem nicht gut geht sich Hilfe zu holen.. Das das überhaupt nicht leicht ist kann ich mehr als gut verstehen.. Aber jedes kleines bissche öffnen lohnt sich, vertrau mir!

Ein wenig lenkt es ja auch oft ab, sich nicht mit sich selbst zu befassen.. Wichtig ist nur, dass du merkst , wenn dich die Probleme andere zu sehr belasten und wann es dich dann auch beschäftigt.. Dass du dann deine Grenzen siehst..

Wie ist das eigentlich für dich, ich hab jetzt oft über Grenzen geschrieben.. Weißt du deine, kannst du diese äußern? Oder fällt dir das sehr schwer?

Ja, Skills helfen nie auf lange dauer, da hast du recht.. Welche kennst du denn? Und in welchen Situationen benutzt du sie?
Langfristig ist es sehr wichtig sich Menschen anzuvertrauen, die da sind, Sciherheit geben und helfen und unterstützen.. Das wünsche ich dir von ganzen Herzen!

Pass auf dich auf!
Und Holger du auch auf dich, ja? :)
Alles Liebe
Regenbogenkind

Aufgeben kannst du bei der Post. :)
sabbi.jr 24.11.2019 19:15

Hallo Regenbogenkind,
Danke auf jeden Fall!
momentan ist meine größte Angst, dass ich dann in eine Klinik komme... an sich bin ich nicht gegen eine Klinik, aber gerade ist der Zeitpunkt einfach wahnsinnig unpassend... in der Schule steht so viel an, wofür ich mit verantwortlich bin und mithelfen muss... klar sollte das mein wenigstens/kleinstes Problem sein, aber ich will die anderen nicht hängen lassen...
auf der anderen Seite habe ich nur noch morgen, 25.11, am 09.12. Therapie und dann erst wieder 13.01.2020...
da ist mir die Zeit einfach zu groß, und ich fühle mich selbst nicht stabil genug dafür...
den Brief will ich ihr geben, weil ich hoffe, dass ich dann weniger Menschen enttäuschen würde...
sie hat nichts gesagt, aber sie merkt schon, dass ich mich noch nicht richtig öffnen kann...
und ich will ja irgendwas ändern, aber ich schaffe es einfach nicht...

ich bin 15, werde im Mai 2020 16...
auaziehen: weiß nicht... hab ich eigentlich auch nicht wirklich Lust/und nicht wirklich Ahnung wohin und das alles...

ich habe Pullis, Jacken, T-Shirts und Hosen von meinem Vater, die ich eigentlich jeden Tag trage, und das hilft mir...
ich kann leider keine Bilder von ihm sehen oder auf den Friedhof gehen... das fällt mir einfach noch zu schwer...
Das mit deinem Bruder tut mir wirklich leid... wenn du diesbezüglich über etwas reden möchtest, dann kannst du dich natürlich auch jederzeit bei mir melden, ok?

Danke für deine lieben Worte!

ich kenne meine Grenzen eigentlich schon... aber ich helfe lieber anderen und ignoriere, wenn es mir damit schlechter geht... ich finde mich dafür einfach zu unwichtig...

hab immer Panikattacken, da nehme ich einen igelball oder Achtsamkeitsübungen
bei SVV-Drang versuche ich auf andere Gedanken zu kommen: mit Musik (spiele Klavier, singe gerne, ...), mit Sport, male mir Striche auf den Arm, Gummiband
aber es geht dann nur so für ca. eine Stunde - und dann beginnt alles wieder von vorne...

Danke, du auch, ok?
LG, Sabbi
Regenbogenkind 25.11.2019 14:35

Hallo liebe Sabbi,

Tut mir leid, dass ich gestern nicht mehr geantwortet habe, meine Schwester war zu Besuch bei mir..
Ich verstehe sehr gut die Gründe, weshalb du im Moment nicht in die Klinik willst und ich glaube, dass normalerweise es auch nicht immer sofort so ist, dass man sofort in eine Klinik muss, höchstens, wenn du Suizid gefährdet bist. Sonst muss man sich auch immer bei Kliniken bewerben und das dauert oft (leider) sehr lange..
Oh. Wieso hast du nur so selten jetzt Therapie? Sind das die probatorischen Sitzungen und danach muss erstmal die Krankenkasse die Therapie übernehmen? Oder ist sie so oft im Urlaub?

Hattest du schon Therapie? Und möchtest du dann erzählen, wies war? Ob du ihr den Brief gegeben hast. Was ihre Reaktion war? Wies dir jetzt geht?

Du musst auch garnicht ausziehen,wenn du net willst! Das kannst du selbst entscheiden... Wenn es daheim aber so schwierig ist ist es manchmal ganz hilfreich, weg von dem Umfeld zu kommen... Zumbeispiel Wohngruppen oder oder oder..

Das mit den Klamotten hört sich doch total schön an! So trägst du ihn immer ein wenig bei dir :) das das mit den Bildern noch nicht klappt, ist ja net schlimm! Muss ja auch garnet!
Danke das ist lieb von dir, bei mir ist das schon lange her und eigentlich bin ich mittlerweile in einer Trauerphase, wo ich ihn zwar noch sehr vermisse, aber gut damit umgehen kann... Und ich bin mir sicher, dass das bei dir auch irgendwann so ist!
Kennst du eigentlich das Zitat:
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

Irgendwie wollte ich dir das mitgeben!

Hat das denn mal jemand zu dir gesagt, also das du nicht wichtig bist?

Deine Skills hören sich gut an! Spielst du gerne Klavier und singst du gerne? Welche Richtung singst und spielst du denn? :)
Kennst du Imaginationsübungen bei Flashbacks zum Beispiel?

Ich hoffe, du hast ein paar schöne Momente in dieser Woche - gib auf dich acht, du bist wertvoll und wichtig, auch wenn du das selbst vllt noch nicht erkennen kannst!
Alles Liebe

Aufgeben kannst du bei der Post. :)
sabbi.jr 25.11.2019 15:21

Hallo Regenbogenkind,
alles gut, kein Stress - ich hoffe, du hattest schöne Momente mit deiner Schwester!
Therapie ist im Moment so wenig, weil meine Mutter denkt, dass ich es nicht brauche...
hab aber ab 13.01.2020 wöchentlich (zum Glück!) - muss bin dahin halt warten...
habe um 16.00 Uhr und mache mich gleich auf den Weg...

das Zitat ist wirklich schön, das werde ich mir merken!

meine Halbschwester, ja... sie würde mich am liebsten loshaben und sagt auch öfters mal, dass es sie nicht stören würde, ja im Gegenteil sogar freuen würde, wenn ich nicht mehr leben würde...
sowas vergisst man nie wieder...

beim Klavierspielen bin ich leider an meine (musische) Schule gebunden, darf daher (mindestens da) nur Klassik/Barock/... spielen, aber zu Hause spiele und singe ich vor allem Balladen oder generell die momentanen Charts rauf und runter

nein, von Imaginationsübungen habe ich noch nichts gehört, was ist denn das?

Danke schön, Liebes!
LG, Sabbi