Thema: Therapeutisches Wohnen oder doch weiter quälen?

Eröffnet am 18.11.2017 um 11:07 Uhr

Fallender_Engel 18.11.2017 11:07

Hallo ihr Lieben,
Heim oder zu Hause bleiben? Ich habe das Gefühl das Heim wäre nun das beste (Therapeutisches Wohnen). Aber ich brauche unbedingt Rat wie ich damit umgehen soll. *Traurig*

[b]Zur Vorgeschichte:[b]
Das Thema Heim steht schon seid 2016 hier zu Hause auf dem "spiel". Grund dafür ist das ich in einer Klinik war und ich dann noch ein dreiviertel Jahr Bezug hatte, diese dann sagte das ich weiterhin Unterstützung brauche, und der weg war dann eben auch das Jugendamt da ich 3x als Krise in der Klinik war in der Zeit als ich Bezug hatte.
Ich bekam dann ein Erziehungsbeistand vom Jugendamt, er war gut und hat uns ein wenig voran gebracht, zwischendurch war ich 2x nochmals als Krise in der Klinik und hatte aber auch einen Therapeuten an der Seite. Vor 3 Wochen brach ich jedoch alles ab, Jugendamt so wie auch die Therapie, weil eigentlich weiß ich alles was ich tun sollte und ICH weiß was ich tun WILL damit das aufhört. Doch wieso kann ich das dann einfach nicht!? Wieso!? Eigentlich habe ich eine super Familie, doch ich muss anfangen sie zu schützen und wiederum sagen viele auch ich muss mich vor mir schützen. Leider verletze ich mich immer noch weil ich es alleine nicht schaffe und auch Kliniken haben bis jetzt nichts gebracht. Alle sagten wenn ich wirklich was ändern WILL geht alles leicht, ein scheiß geht es leicht!!! Immer wieder streiten meine Eltern und ich wegen meinem SVV, sie haben keine Kraft mehr, meine Mutter will mir helfen, sie kann es nicht mehr, aber das konnte sie noch NIE! Ich habe eben auch eine kleine Schwester (4 jahre) sie bekommt das leider alles mit, und auch sie bekommt oft mit wie meine Arme aussehen oder andere Körperteile wenn ich duschen gehe und so, ich habe keine Ausreden mehr, sie weiß ganz genau was das ist...ich bin so ein schlechtes Vorbild, verdammt wieso bin ich bloß so geworden und wieso kann ich nicht aufhören damit, WIESO!? Meine Eltern wollen Gründe wissen, wieso? Weshalb? Warum? usw. Wenn ich ihnen sage zum beispiel das ich mir zu viel werde sagen sie einfach nur das es keine Gründe gibt das ich mir selbst zu viel werde. Und wenn ich sage ich will nichts sagen sind sie ebenfalls nicht zu frieden. Und wenn ich sage es gibt keine Gründe dann sind sie unzufrieden, aber das glauben sie mir dann und behaupten dann das es Aufmerksamkeit ist und so. Aber wieso verstecke ich es dann!? Wieso mache ich es an stellen wo es niemand sehen wird!? Vielleicht mache ich es manchmal um Aufmerksamkeit zu bekommen egal ob Positiv oder Negativ, aber nur aus Angst wieder am Rande zu stehen. Früher musste ich viel zurück stecken wegen meinem Bruder (er hat ADHS und wohnte mit 12 Jahren auch in einem Heim bis er 18 war, dann zog er in eine WG...und dabei ging es ihm echt gut.) und dann eben meine kleine Schwester die natürlich mehr im Mittelpunkt stehen muss, aber ich habe Angst wieder so viel zurück stecken zu müssen, auch wenn es eigentlich nicht so ist, die Angst ist da, und sie ist groß,zu groß.
Jetzt die Woche Mittwoch (15.11.2017) bemerkten meine Eltern erneut das ich mich wieder verletzt habe, indem sie ein Verband gefunden haben der ein bisschen mit Blut beschmiert war. Sie sprachen mich darauf an, ich log und sagte das ich mich nicht verletzte, Mama hatte mich dann aber Kontrolliert und sah all meine Wunden, überall *Traurig* dann kamen wieder diese Vorwürfe von wegen mich würde es nicht interessieren wie es ihnen dabei geht usw. *Traurig* AUTSCH! *Weinend* Mama sagte dann das sie mir sagte das sie keine neuen Wunden mehr haben möchte sie ansonsten den Weg gehen wird und zum JA gehen wird wegen Heim. Dieses mal weinte ich nicht so bitterlich, ich war irgendwie erleichtert, auch wenn ich ungerne aus der Familie gehe wegen meiner kleinen Sis, aber ich war erleichtert, ich weiß nicht ganz wieso... jedoch am Abend griff ich wieder zur Klinge und dieses mal auch nach dem Alkohol das ich einfach schlafen konnte. *Weinend* Mama hat nun am Montag (21.11.2017) ein Gespräch mit dem JA wegen dem Heim, ich habe am Dienstag (22.11.2017) auch wegen dem heim, ich will und kann nicht mehr hier zu hause bleiben, ich muss sie alle schützen! *Traurig* Es wird mir vielleicht dann auch besser gehen und ich habe einfach 24/7 diese Unterstützung, vielleicht brauche ich das auch einfach. Ich leide eben auch unter mittelschweren bis schweren Depressionen, und mein anderer Therapeut hat einen Verdacht auf Borderline, doch die Diagnose wird erst mit 18 Jahren fest gelegt!


[b]Nun zur Frage:[/b]
Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht, oder macht gerade Erfahrungen in so einem Therapeutischen Wohnen? Wenn ja, ist es dort schlimm oder kann man sich daran gewöhnen? Sollte ich diesen Schritt wirklich wagen? Was wäre das beste, Heim, mich da vielleicht quälen oder vielleicht auch "gesund" machen, oder Zu Hause mich quälen und weiterhin Streit und meine Familie in Gefahr bringen??? Ich weiß gar nichts mehr, bitte helft mir! *Weinend*

Tut mir Leid wenn das Thema hier nicht rein passt... ich wusste nicht genau wohin mit dem Thema.

Ganz viele liebe Grüße,
Paula

Leben bedeutet Veränderung,
Zeit hinterlässt Spuren,
Alter erzählt Geschichten.
Fallender_Engel 18.11.2017 15:29

Hallo Laura,
Irgendwie kann ich deine Antwort nicht sehen? *Erstaunt*

Liebe Grüße

Leben bedeutet Veränderung,
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Laura S. Teamer(-in) 19.11.2017 14:41

Hallo Fallender_Engel,

ich bin Laura, Teamerin bei der Beratung4kids, und möchte dich bestmöglich unterstützen. Ich finde es sehr toll und mutig von dir, dass du deine Geschichte so offen dalegst und dich an dieses Forum wendest. Dein Thema passt hier sehr gut rein und ich hoffe, dass ich dir helfen kann. Um deine Situation besser einschätzen zu können werde ich dir ein paar Fragen stellen:

Ich merke, dass du schon viele Hilfen in deinem Leben vorhanden waren (Klinik, Therapie, Erziehungsbeistand, Jugendamt...). Scheinbar haben diese Hilfen dir nicht die gewünschte Besserung gebracht. Nun hast du es satt und siehst die einzige Möglichkeit nur noch darin in das Therapeutische Wohnen zu ziehen. Habe ich das richtig verstanden so? Wie alt bist du eigentlich?

Von mir bzw. mit mir erhoffst du dir nun herauszufinden, ob das Therepautische Wohnen wirklich das Richtige für dich sein könnte. Habe ich recht?
Hast du denn schon eine Vorstellung, was das Therapeutische Wohnen genau ist? Wenn ja, was wären die Vor- und Nachteile?

Ich freue mich auf deine Antwort. Du musst natürlich nur auf das Antworten, auf das du antworten möchtest.
Liebe Grüße
Laura

Laura S
Teamerin
Beratung4Kids
Fallender_Engel 19.11.2017 17:11

Hallo Liebe Laura,
erst einmal vielen Dank für deine Antwort. :)

Also früher hätte ich nie gedacht mal wirklich so weit zu gehen und selber von mir aus sage das es vielleicht gar nicht mal so schlecht wäre wenn ich hier raus gehe von zu hause, weil eigentlich liegt ja nicht das Zu hause daran sondern eher ich selbst, klar spielen auch immer mal wieder meine Eltern die Hauptrolle, aber bei welchen Jugendlichen ist das denn nicht so?
Früher war es so, das meine Mutter und mein Stiefvater (meine Eltern) mich in dieses heim schicken wollte...heute sage ich das irgendwie auch von mir aus.
Ich bin 15 Jahre alt.


Ja genau, da gebe ich dir völlig recht, nur leider rennt die Zeit uns weg... :( Schon am Dienstag habe ich das Gespräch mit dem JA und meine Mutter hat es morgen!
Ja, ich habe mich schon belesen und Informiert über solche Unterkünfte, sie hören sich gar nicht schlecht an.

Vorteile:
- Ansprechpartner IMMER da
- Regeln
- Gruppenleben
- Nicht alleine sein
- Aktivitäten
- geregelter Alltag
- kontakte knüpfen können
- 24/7 Betreuung
- meine Eltern haben dann ein Problem weniger
- keine Vorwürfe mehr von meinen Eltern
- Ich kann auf mich schauen
- lange Therapiezeiten
- kann vielleicht alles in den griff bekommen
- ein Neuanfang kann es sein
usw.

Nachteile:

- ich sehe meine Sis alle 14 Tage und eben in den Ferien (Aber ich sehe sie, das ist gut)
- Ein erneuter Schulwechsel kann statt finden
- vielleicht auch mehr Druck
- habe nicht mehr so viel Freizeit (doch, eigentlich dann am Wochenende)
usw.

Aber ich habe schon sehr große Angst vor dem Wohnheim... :/ Aber es kann eben auch positiv ausgehen, ich will mich nicht mehr weiter quälen zu leben und meine Probleme alleine tragen zu müssen.

Ich freue mich von dir zu hören.

ganz liebe Grüße,
Paula

Leben bedeutet Veränderung,
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Fallender_Engel 20.11.2017 20:51

Hallo,
Also meine Mutter hatte ja heute das Gespräch mit dem JA und jetzt ist es schon fest gelegt das ich die Familie verlassen werde. Das JA schaut aber zum Glück das ich in ein Therapeutisches Wohnen komme wo ich auch noch in meine jetzige Schule gehen kann. *Glücklich* Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich damit umgehen soll... *Unsicher* Ich meine klar, auf der einen Seite will ich selbst auf der anderen Seite ist da aber noch meine kleine Schwester, wie soll man ihr das denn bei bringen das sie so eine schlechte Schwester hat die sie jetzt im Stich lässt? *Weinend* Ich weiß nicht wohin mit meinen Gedanken und mit mir... *Weinend* morgen habe ich das Gespräch... was soll ich denn noch sagen? Was soll ich besprechen? Ich weiß es nicht...
Heute in Sport habe ich die ganzen 2 Stunden durch geheult, alles wurde mir zu viel...ich durfte auch alleine sein und musste nicht mit machen weil die Lehrerin mich gesehen hat wie aufgelöst ich war/bin... war echt lieb von ihr... und auch Paddy (meine Freundin) und Annika (ebenfalls eine Freundin von mir) haben mich gefragt was los ist, ob ich reden will usw... aber ich wollte und konnte nicht reden, mein Kopf war/ist einfach viel zu voll und durchgängig überfordert. Was mach ich nun bloß?? Bitte, helft mir! *Erstaunt* *Weinend*

Gruß,
Paula

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Laura S. Teamer(-in) 20.11.2017 22:49

Hallo Paula,

ich kann total verstehen, dass du dich im Moment hin und her gerissen fühlst. Immerhin ist die Entscheidung nun gefallen und du musst sie nicht mehr treffen. Das kann auch eine Erleichterung sein.
Es ist schön zu hören, dass du Leute um dich herum hast, die sich um dich kümmern und Rücksicht auf deine Situation nehmen (deine Mitschülerinnen und deine Lehrerin). Ich finde auch, dass du eine ganz ganz tolle Schwester bist, denn von dem, was du so schreibst sorgst du dich sehr um deine kleine Schwester. Glaubst du, es könnte für deine Schwester auch eine Bereicherung sein, wenn du in das Wohnheim ziehst? Klar, auf den ersten Blick sieht sie dich nicht mehr so oft, aber ich bin mir sicher, dass du sie regelmäßig treffen kannst und sie dich bestimmt auch besuchen kommen kann. Vielleicht hast du durch den Auszug auch viel mehr Energie, bist besser drauf, weniger gestresst und kannst dadurch tolle Sachen mit deiner Schwester unternehmen. Könntest du dir vorstellen, dass das auch etwas Positives für deine Schwester hat?

Bei JA kannst du genau die Dinge ansprechen, die dir Sorgen machen und die dir wichtig sind. Zum Beispiel kannst du dort sagen, dass du unbedingt den guten Kontakt zu deiner Schwester aufrechterhalten möchtest. Gemeinsam könnt ihr dann besprechen, wie das aussehen kann.
Du bist ja schon super informiert, was das Therapeutische Wohnen angeht. Vielleicht könntest du deine Pro- und Contraliste mit in das Gespräch zum JA nehmen und ihr besprecht diese Punkte. Dann könnt ihr gemeinsam schauen, ob es vielleicht noch mehr Vorteile gibt und manche Nachteile vielleicht gar nicht der Realität entsprechen. Könntest du dir das vorstellen?

Liebe Grüße
Laura

Laura S
Teamerin
Beratung4Kids
Fallender_Engel 21.11.2017 19:25

Hey Laura,
Also ich habe das Gespräch nun hinter mir. Es war kurz aber ganz okay, was ich blöd fand das meine Mutter nach 15 Minuten dazu kam, das JA hat Mama auch das erzählt was ich bestätigt habe, zum Beispiel das es zu Hause schwierig ist momentan... Naja, vielleicht ist das wirklich das beste, meine kleine Schwester ist dann auch endlich wieder in Schutz und in sicheren Händen... *Weinend* was mich sehr verletzt hat das Mama wieder damit anfing das ich eh nur Aufmerksamkeit haben möchte usw. aber das JA sieht es einfach anders, sie sagen auch das ich Probleme habe und das nicht aus Langeweile oder sonstiges mache, aber dieses Problem liegt tief in mir drinnen, vergraben...aber ich selbst weiß es nicht, ich weiß nur kleine Probleme, aber es gibt noch ein großes, ich merke es, aber ich weiß nicht was es für ein Problem ist. *Weinend* Mama sagte dem JA leider auch das sie heute drei Alk. Flaschen gefunden hat, dann hat das JA nochmals mit mir gesprochen, ich war ehrlich, sagte das es nicht mein erstes mal war und sagte auch das ich diese 3 Flachen innerhalb von 3 Tagen auch getrunken habe weil ich keine Klinge mehr hatte und nix... Ich brauche immer irgendwas um am nächsten Tag wieder klar zu kommen... Ich weiß nicht wo ich stecke, ich will aufhören, doch diese fucking Sucht hat mich zu fest in ihren fesseln *Weinend* Wieso bin ich so? Wieso bin ich so geworden? *Traurig* Meine Gedanken drehen durch wo sie nur durchdrehen können, doch es gibt doch kein Grund... Ich gehe weg, das was ich eigentlich auch wollte, oder? Und jetzt meine Gedanken, OMG, ich habe ANGST vor mir selbst! *Traurig* HELP *Erstaunt* *Weinend*

Grüße,
Paula

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Laura S. Teamer(-in) 22.11.2017 18:41

Hallo Paula,

erst einmal bin ich stolz auf dich, dass du das Gespräch so gut überstanden hast. Ich finde es auch gut, dass du dass du ehrlich warst (bezüglich des Alkohols). So kann dir am besten geholfen werden. Was ist denn der Plan? Wann sollst du umziehen? Und weißt du schon wohin?

Warum schreibst du, dass deine Schwester nicht sicher ist, wenn du mit ihr unter einem Dach wohnst? Hast du ihr schon einmal etwas angetan?

Dass dich deine Mutter dich verletzt, wenn sie sagt du möchtest durch dein Verhalten nur Aufmerksamkeit bekommen kann ich gut verstehen. Vielleicht weiß sie es sich selbst nicht besser zu erklären und es ist natürlich leichter dir die Schuld dafür zu geben, als sich vielleicht selbst etwas einzugestehen. Dafür finde ich es umso toller, wie die vom JA auf die Aussage deiner Mutter reagiert haben und dich in Schutz genommen haben!

Es gibt sicher einen oder mehrere Gründe, warum es so gekommen ist, wie es gekommen ist. Dein Verhalten zeigst du bestimmt nicht nur, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Du hast ja schon viele Hilfen bekommen, nachdem was du geschrieben hast. Kannst du dir vorstellen, wie es dazu kam?

Du musst dich jetzt auf keinen Fall verrückt machen!! Ich denke du hast einen guten Weg eingeschlagen, denn dir kann jetzt wegen deiner Sucht geholfen werden. Jetzt muss man abwarten, wie wann und wo es weitergeht.

Liebe Grüße
Laura

Laura S
Teamerin
Beratung4Kids
Fallender_Engel 22.11.2017 18:51

Hey Laura,

Also der Plan ist jetzt erst einmal das dass JA ein passenden Wohnplatz für mich findet. Sobald sie einen haben, melden sie sich bei uns, dann weiß ich wohin und wann ich umziehe.

Nein, ich habe ihr noch NIE etwas angetan, außer das ich eine Schlechte Schwester bin. Sie ist nicht sicher weil ich so instabil bin, ich mich verletzte usw. das geht ja jetzt schon auf ihre Psyche wenn sie das so mit bekommt :( Das will ich ganz und gar nicht!!!

Wie es anfing? Wie es dazu kam?
Es fing eigentlich an als auch dieses Schulmobbing immer stärker wurde und ich irgendwann alles in mich hinein gefressen habe und NICHTS mehr gesprochen habe, irgendwann kamen dann immer mehr Kleinigkeiten dazu und ich dachte okay, ist ja nichts schlimmes dabei und ist ein gutes Gefühl, es tut mir gut. Aber ich war schneller außer Kontrolle wie ich gedacht habe...und nun, kann ich es nicht mehr Steuern... *Verklemmt*

Es ist so schwer sich nicht verrückt zu machen. Oh man, wieso ist das alles so kompliziert? *Geschockt*
Liebe Grüße,
Paula

Leben bedeutet Veränderung,
Zeit hinterlässt Spuren,
Alter erzählt Geschichten.
Laura S. Teamer(-in) 24.11.2017 22:05

Hallo Paula,

also wartest du nun auf einen Platz im Wohnheim. Du hast ja mittlerweile eib paar Nächte drüber geschlafen. Wie gehts dir mit dem Gedanken in ein Wohnheim zu ziehen?

Für dich gesehen bist du also eine schlechte Schwester, weil du ein schlechtes Vorbild bist? Ich sehe aber auch, dass du dafür kämpfst, dass sich etwas bessert. Außerdem sorgst du dich um andere (deine Schwester) und das bekommt sie auch mit! Oder glaubst du nicht?

Zum anderen fing das selbstverletzende Verhsltenw mit dem Mobbing an. Hat es vielleicht wtwas damir zu tun, dass du denkst du hast es nicht besser verdient? Oder kannst du dieses Verhalten anders erklären?

Liebe Grüße
Laura

Laura S
Teamerin
Beratung4Kids
Fallender_Engel 25.11.2017 10:37

Hallo liebe Laura,

Ja, nun warte ich auf einen Platz. Wie es mir damit geht? Ich weiß nicht, es ist ein totales Gefühlschaos.

Ja, so sehe ich das... Ich weiß nicht, ich denke schon das sie das merkt... trotzdem.

Mein Verhalten kann ich irgendwie gar nicht erklären... ich weiß es nicht, wirklich nicht.

Grüße,
Paula

Leben bedeutet Veränderung,
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