Thema: Skills gegen das Ritzen....

Eröffnet am 01.01.1970 um 01:00 Uhr

elene-annika 04.11.2013 18:55

Hallo hier ist eine Liste die ihr probieren könnt :)
bei aggressionen



- auf einen boxsack schl*g*n

- sport machen

- alte telefonbücher/kataloge zerreisen

- laut schreien

- In ein Handtuch einen Knoten rein machen, nass machen, auswringen und gegen die Wanne oder die Wand schl*g*n

- in ein kissen o.ä. beißen / schl*g*n

- zerbrechliches (nix wertvolles) runterschmeißen

- seine kl*ng* gegen einen anderen gegenstand, z.b. holz richten

- jemand imaginären anschreien



- therapie-knete benutzen (ist zwar etwas teurer, um 13 €), aber unter
umständen wirklich effektiv. gibts in verschiedenen härtegraden von
weich bis extrem hart (schon mittel ist wirklich schwer zusammen zu
drücken. man kann sie auch mit viel kraft auseinander reißen.) gut zum
abreagieren. macht keine flecken, klebt nicht und trocknet nicht aus. zu
kaufen gibts die in orthopädie-geschäften, wo es auch igelbälle, etc.
gibt.


Zerstreuung / Ablenkung






- Abschreiben von einer lange Geschichte oder einem Gedicht, irgendetwas
Längeres, da sind die Hände beschäftigt und man muss sich konzentrieren

- Figuren aus Kinderserien oder Comics zeichnen

- Rätselhefte durcharbeiten

- Englische Lieder, die man öfters hört, aufschreiben und übersetzen
(macht wirklich Spaß und man hört die Songs gleich viel lieber)

- beginnen, ein Buch zu schreiben, ihm einen Titel geben und ein Kapitel
über das schreiben, was der Auslöser für das derzeitige Problem ist
Ablenkung: Drei etwas aufwendigere Strategien zur Ablenkung
1.:

Zuerst hab ich eine Person (mich) gemalt. Kommt auch schon drauf an, wo
ihr "euch" auf dem Blatt positioniert; außerdem muss es ja kein Picasso
werden. Bei mir war's am Ende zweigeteilt in "Gut" und "Schlecht", meine
Person in der Mitte.

Dann hab ich mir die Zeitung vorgenommen und von vorne angefangen,
einzelne Wörter oder Wortgruppen etc. auszuschn**d*n. Da kann man schön
mit der Sch*r* wüten! Hab ziemlich wahllos das genommen, was mir direkt
ins Auge fiel (Herz, Ende, Liebe... u.a.).

Und dann hab ich die aufs Blatt geklebt.

Letztlich standen die positiven Dinge rechts und das andere Links. (Sehr schön für die Selbstanalyse)

Mir ist aufgefallen, dass es doch mehr Positives gab, als ich dachte!

Aus der inneren Leere ist ein ziemliches Gefühlschaos im Überblick geworden und es hat mich über eine Stunde beschäftigt.




3. Das Butterfly-Project.

Zu beachten sind dabei sieben Schritte:



1. Wenn dich das Gefühl zum Schn**d*n überrennt, dann hole dir einen
Stift, Kuli oder Edding und zeichne einen Schmetterling an die Stelle,
wo du dich schn**d*n wolltest.



2. Benenne den Schmetterling nach jemanden, der dir viel bedeutet. Das
kann ein Vorbild sein, ein geliebtes Tier oder sonst jemanden, den du
magst und dem nichts passieren soll.



3. Du musst den Schmetterling natürlich verblassen lassen und ihn NICHT wegrubbeln.



4. Wenn du dich schn**d*st, dann st*rbt der Schmetterling (ich streiche
ihn dann mit einem Edding durch), du hast ihn dann get*t*t. Ansonsten
lebt er.



5. Wenn du mehr als einen Schmetterling gemalt hast und du dich schn**d*st, st*rb*n alle Schmetterlinge.



6. Lass auch andere Personen Schmetterlinge aufmalen (Freunde etc.),
diese Schmetterlinge sind etwas ganz Besonderes, du musst ihnen
besonders Sorge tragen.



7. Auch wenn du dich selbst nicht schn**d*st, fühle dich frei,
Schmetterlinge für andere zu malen, die sich v*rl*tz*n oder leiden.
Erzähle ihnen, dass du die Schmetterlinge für sie zur Unterstützung
malst, vielleicht hilft es dem ein oder anderen.

Optischer Ersatz





Die Arme/Beine/Haut im Gesamten...



- bemalen mit roter Lebensmittelfarbe, roter Wasserfarbe, roter
Fingerfarbe, roter Gelfarbe, Kunstbl*t (gibt es meistens nur zur
Karnevals- und Halloweenzeit, ansonsten im Internet bestellen),
Filzstift/Edding (geht schwer wieder ab)

- bemalen mit roten Strichen, wo ich sonst r*tz*n würde


"nein, nicht dein Arm"

"nein, hier auch nicht!"

"der kann nichts dafür!" etc.



- einen Verband um seinen Arm wickeln und bei Bedarf rot anmalen

- den Arm auf ein großes Blatt Papier oder eine Leindwand legen und die
Form nachzeichnen, dann einen roten Stift nehmen und den Druck an diesem
"Papierarm" ablassen

- irgendwas malen, einen Menschen oder ein Tier, was auch immer man
halbwegs gut zeichnen kann, dann einen dicken roten Filzstift nehmen und
ihm große, bl*tende W*nd*n überall hin malen

- den Gegenstand, mit dem man sich v*rl*tzen wollte, gegen eine Puppe
richten und auf die Schn*tt* rote Tusche oder Wasserfarbe träufeln, als
Ersatz für das Bl*t
Notfallkoffer



für situationen, in denen man nicht viel dabei hat. der notfallkoffer
sollte nur die drei bis vier wirksamsten skills enthalten, da einen die
ganze fülle leicht überfordern kann.

diese skills sollte man auch leicht mitnehmen, und, wenn möglich, leicht anwenden können.

zum beispiel:



- kleiner ball/häckisack

- haargummi/gummiband

- stifte und papier

- duftöl/parfümpröbchen o.ä.

- chilischoten, center shocks, brausepulver, süßstofftabletten o.ä.

- rätsel (sudoku, kreuzworträsel etc.)

- cd mit positiven lieblingssongs

- liste mit leuten und nummern, die man anrufen könnte

- schöne fotos

- knete

- kaugummi

- zahnstocher zum zerbre*ch*n

- roter edding/kuli/fineliner etc.

Vermeidung





- Pro und Contra Liste schreiben

- sich überlegen, mit was man sich belohnen wird, wenn man es schafft, dem Druck zu widerstehen

- einzelne Minuten abzählen, die man ohne SVV durchhält, sich sagen,
dass man "nur noch eine Minute" durchhalten muss. Und das so oft
wiederholen, bis der Druck nachlässt. Dasselbe kann man mit Abständen
von 5 Minuten, ¼ Stunde etc. machen. Am Besten mit Belohnung für eine
gewisse Zeit ohne SVV. Z.B. für jede ¼ Stunde 1 Stückchen Schokolade
oder eine extra-Relax-Zeit, obwohl vielleicht die
Hausaufgaben/Hausarbeit etc. warten

- ein altes Bild von sich nehmen, auf dem man noch ganz klein ist und so
süß und unschuldig ausschaut. Dann in einen Selbstdialog gehen:
"Könntest du dem Kind das antun?" "Nein..." "Wolltest du aber gerade..."
Und sich bewusst machen, dass man das ja selbst ist. Sich vorstellen,
dass wenn man sich schn**d*t, man im Grunde in dieses süße kleine weiche
unschuldige Ärmchen schn**d*t.

- ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass es mir recht gut hilft, wenn
ich versuche, mich selbst zu trösten. Dazu schnappe ich mir mein
Tagebuch, verziehe mich an eine ruhige Stelle und schreibe einfach mal
alles auf, was mir im Kopf rumgeht. Dann Pause, ich lese mir alles noch
mal durch und schreibe einen Brief an mich selber, mit dem, was ich
jemand anderem in meiner Situation sagen würde.

- sich klar machen "Du wirst geliebt! Es gibt jemanden der dich liebt, egal, was passiert!"

- mein Freund hat mir versprochen, dass ich für jede Woche, die ich
durchhalte, einen Brief von ihm bekomme (er ist sonst mega schreibfaul),
ein solches Abkommen zu schließen und daran zu denken gibt mir Kraft,
durchzuhalten

- ich habe von einer Freundin, die leider weit weg wohnt, eine Kopie
ihrer Hände bekommen, wenn ich mich allein fühle, lege ich meine Hände
darauf und fühle mich getröstet und nicht mehr so allein

- über das "danach" nachdenken und Möglichkeiten aufschreiben, was ich dagegen tun kann

- Bilder von N*rb*n/eigenen N*rb*n angucken und nachdenken, ob ich wirklich noch mehr will

- die Kl*ng* in irgendeiner Kruschtel-Schublade vergraben, oder im
Schrank, ganz weit hinten, damit man erst suchen muss, bevor man sie
findet, dieser Zeitraum kann schon reichen, um wieder "wachgerüttelt" zu
werden

- darüber nachdenken, was der/die Therapeut/in (falls man eine/n hat)
genau in diesem Moment sagen würde und sich davon getröstet fühlen

- alle Ziele, für die man kämpft, aufschreiben und neben die Kl*ng*
legen, notgedrungen wird man immer wieder (wenn man schn**d*n will)
daran erinnert, was man erreichen möchte

- Bild von der wichtigsten Person zur Kl*ng* legen, dann muss man an dieser Person vorbei, hält einen auch ziemlich gut ab

- sich vor den Spiegel stellen (falls man dazu dann noch in der Lage
ist) und sich immer wieder "es ist NICHT meine Schuld" sagen; ist
eigentlich egal, ob man das dann glaubt oder nicht, einfach immer wieder
den Satz wiederholen, man muss auch nicht unbedingt ruhig dabei
bleiben, Schreien würde da vielleicht sogar noch mehr helfen

- das SVV immer wieder verschieben, zum Beispiel wenn man abends Druck
hat, verschiebt man es auf morgen, wenn dann morgen ist hält man sich
vor Augen, wie schön es ist, nicht g*schn*tt*n zu haben und wenn der
Druck dann kommt, verschiebt man es eben auf abends - dann arbeitet man
z.B. so lange am Computer, bis einem die Augen zufallen und man nur noch
ins Bett will, dann fehlt einem auch die Kraft zum SVV


ACHTUNG!



Manche der hier aufgeführten Handlungen bergen gesundheitliche Risiken
(zum Beispiel Verbrühungen beim heißen Duschen, V*rl*tzungen des
Zahnfleischs beim Kauen roher Nudeln, Schleudertrauma beim Headbangen,
V*rl*tzungen beim Bimsstein auf der Haut reiben etc.). Wir weisen daher
ausdrücklich darauf hin, dass ihr bitte beim Einsetzen dieser Skills
aufpasst und es nicht übertreibt, damit ihr keine Schäden davon tragt.
Das ist nicht Sinn und Zweck dieser Liste. Gebt auf euch acht.





- Gummibänder auf die Haut schnippen lassen

- einen Igelball sehr fest kneten und drücken

- Eiswürfel oder Coolpacks auf die Haut drücken (Bitte ein Handtuch o.ä.
um die Eiswürfel oder Coolpacks wickeln, da das Kalte nicht zu lange
direkt auf der Haut aufliegen sollte!) /Hände in ganz kaltes Wasser
tauchen (Waschbecken etc.)

- Im Winter: Schneeballschlacht oder Schneemann bauen, soll es w*h tun, ohne Handschuhe, aber sonst warm angezogen

- etwas Scharfes/Saures essen (Zitrone, Chili, Döner mit extra scharfer Soße, Center-Shocks, Airwaves, Tabasco)

- Kerzenwachs


Lg elene

Wenn du merkst das ich komisch zu dir bin, dann habe ich mich nicht verändert, sondern du hast etwas getan was mich verletzt hat.
loewin 07.05.2019 18:36

Hallo

Ich weiß nicht ob das die Elene -Annika schon dieses Experiment aufgeschrieben hat ich habe vor ein paar Tagen im Fernseher eine Psychologin gesehen sie hat über Borderline Rizten ect geredet und sie hat in der Sendung erzählt das sie ihre Klienten erlaubt sich zu verletzten, aber ohne das sie sich Schmerzen zufügen was erst einmal unlogisch klingt wie soll das denn Funktionieren sich zu verletzen ohne sich Schmerzen zuzufügen und sie hat gesagt das ihre Klienten sich wirklich austoben können ohne das sie Schaden davon tragen und das fand ich interessant und sie hat gesagt sie sagt zu ihren Patienten geht in den Wald und nimmt z.B ein Taschenmesser mit und sie sollen sich einen kräftigen Baum aussuchen wo schon Harz heraus läuft und da dürften sie den Baum verletzen und so tief einstechen wie sie wollen und wenn dann noch Harz heraus läuft ist das als Symbol für ihr eigenes Blut und wenn ihren Druck abgebaut haben sollen sie den Baum umarmen und den Baum um Verzeihung bitten als Symbol das sie sich selbst um Verzeihung bitten das sie sich verletzen und die Psychologin meinte das es bei ihren Patienten sehr gut ankommt und die Erfolgserlebnisse wäre bei dem Experiment sehr gut das sie nach sehr langer Zeit aufhören sich selbst zu verletzen.

Liebe Grüße
loewin

Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten.