Thema: Skills gegen das Ritzen....

Eröffnet am 01.01.1970 um 01:00 Uhr

elene-annika 04.11.2013 18:55

Hallo hier ist eine Liste die ihr probieren könnt :)
bei aggressionen



- auf einen boxsack schl*g*n

- sport machen

- alte telefonbücher/kataloge zerreisen

- laut schreien

- In ein Handtuch einen Knoten rein machen, nass machen, auswringen und gegen die Wanne oder die Wand schl*g*n

- in ein kissen o.ä. beißen / schl*g*n

- zerbrechliches (nix wertvolles) runterschmeißen

- seine kl*ng* gegen einen anderen gegenstand, z.b. holz richten

- jemand imaginären anschreien



- therapie-knete benutzen (ist zwar etwas teurer, um 13 €), aber unter
umständen wirklich effektiv. gibts in verschiedenen härtegraden von
weich bis extrem hart (schon mittel ist wirklich schwer zusammen zu
drücken. man kann sie auch mit viel kraft auseinander reißen.) gut zum
abreagieren. macht keine flecken, klebt nicht und trocknet nicht aus. zu
kaufen gibts die in orthopädie-geschäften, wo es auch igelbälle, etc.
gibt.


Zerstreuung / Ablenkung






- Abschreiben von einer lange Geschichte oder einem Gedicht, irgendetwas
Längeres, da sind die Hände beschäftigt und man muss sich konzentrieren

- Figuren aus Kinderserien oder Comics zeichnen

- Rätselhefte durcharbeiten

- Englische Lieder, die man öfters hört, aufschreiben und übersetzen
(macht wirklich Spaß und man hört die Songs gleich viel lieber)

- beginnen, ein Buch zu schreiben, ihm einen Titel geben und ein Kapitel
über das schreiben, was der Auslöser für das derzeitige Problem ist
Ablenkung: Drei etwas aufwendigere Strategien zur Ablenkung
1.:

Zuerst hab ich eine Person (mich) gemalt. Kommt auch schon drauf an, wo
ihr "euch" auf dem Blatt positioniert; außerdem muss es ja kein Picasso
werden. Bei mir war's am Ende zweigeteilt in "Gut" und "Schlecht", meine
Person in der Mitte.

Dann hab ich mir die Zeitung vorgenommen und von vorne angefangen,
einzelne Wörter oder Wortgruppen etc. auszuschn**d*n. Da kann man schön
mit der Sch*r* wüten! Hab ziemlich wahllos das genommen, was mir direkt
ins Auge fiel (Herz, Ende, Liebe... u.a.).

Und dann hab ich die aufs Blatt geklebt.

Letztlich standen die positiven Dinge rechts und das andere Links. (Sehr schön für die Selbstanalyse)

Mir ist aufgefallen, dass es doch mehr Positives gab, als ich dachte!

Aus der inneren Leere ist ein ziemliches Gefühlschaos im Überblick geworden und es hat mich über eine Stunde beschäftigt.




3. Das Butterfly-Project.

Zu beachten sind dabei sieben Schritte:



1. Wenn dich das Gefühl zum Schn**d*n überrennt, dann hole dir einen
Stift, Kuli oder Edding und zeichne einen Schmetterling an die Stelle,
wo du dich schn**d*n wolltest.



2. Benenne den Schmetterling nach jemanden, der dir viel bedeutet. Das
kann ein Vorbild sein, ein geliebtes Tier oder sonst jemanden, den du
magst und dem nichts passieren soll.



3. Du musst den Schmetterling natürlich verblassen lassen und ihn NICHT wegrubbeln.



4. Wenn du dich schn**d*st, dann st*rbt der Schmetterling (ich streiche
ihn dann mit einem Edding durch), du hast ihn dann get*t*t. Ansonsten
lebt er.



5. Wenn du mehr als einen Schmetterling gemalt hast und du dich schn**d*st, st*rb*n alle Schmetterlinge.



6. Lass auch andere Personen Schmetterlinge aufmalen (Freunde etc.),
diese Schmetterlinge sind etwas ganz Besonderes, du musst ihnen
besonders Sorge tragen.



7. Auch wenn du dich selbst nicht schn**d*st, fühle dich frei,
Schmetterlinge für andere zu malen, die sich v*rl*tz*n oder leiden.
Erzähle ihnen, dass du die Schmetterlinge für sie zur Unterstützung
malst, vielleicht hilft es dem ein oder anderen.

Optischer Ersatz





Die Arme/Beine/Haut im Gesamten...



- bemalen mit roter Lebensmittelfarbe, roter Wasserfarbe, roter
Fingerfarbe, roter Gelfarbe, Kunstbl*t (gibt es meistens nur zur
Karnevals- und Halloweenzeit, ansonsten im Internet bestellen),
Filzstift/Edding (geht schwer wieder ab)

- bemalen mit roten Strichen, wo ich sonst r*tz*n würde


"nein, nicht dein Arm"

"nein, hier auch nicht!"

"der kann nichts dafür!" etc.



- einen Verband um seinen Arm wickeln und bei Bedarf rot anmalen

- den Arm auf ein großes Blatt Papier oder eine Leindwand legen und die
Form nachzeichnen, dann einen roten Stift nehmen und den Druck an diesem
"Papierarm" ablassen

- irgendwas malen, einen Menschen oder ein Tier, was auch immer man
halbwegs gut zeichnen kann, dann einen dicken roten Filzstift nehmen und
ihm große, bl*tende W*nd*n überall hin malen

- den Gegenstand, mit dem man sich v*rl*tzen wollte, gegen eine Puppe
richten und auf die Schn*tt* rote Tusche oder Wasserfarbe träufeln, als
Ersatz für das Bl*t
Notfallkoffer



für situationen, in denen man nicht viel dabei hat. der notfallkoffer
sollte nur die drei bis vier wirksamsten skills enthalten, da einen die
ganze fülle leicht überfordern kann.

diese skills sollte man auch leicht mitnehmen, und, wenn möglich, leicht anwenden können.

zum beispiel:



- kleiner ball/häckisack

- haargummi/gummiband

- stifte und papier

- duftöl/parfümpröbchen o.ä.

- chilischoten, center shocks, brausepulver, süßstofftabletten o.ä.

- rätsel (sudoku, kreuzworträsel etc.)

- cd mit positiven lieblingssongs

- liste mit leuten und nummern, die man anrufen könnte

- schöne fotos

- knete

- kaugummi

- zahnstocher zum zerbre*ch*n

- roter edding/kuli/fineliner etc.

Vermeidung





- Pro und Contra Liste schreiben

- sich überlegen, mit was man sich belohnen wird, wenn man es schafft, dem Druck zu widerstehen

- einzelne Minuten abzählen, die man ohne SVV durchhält, sich sagen,
dass man "nur noch eine Minute" durchhalten muss. Und das so oft
wiederholen, bis der Druck nachlässt. Dasselbe kann man mit Abständen
von 5 Minuten, ¼ Stunde etc. machen. Am Besten mit Belohnung für eine
gewisse Zeit ohne SVV. Z.B. für jede ¼ Stunde 1 Stückchen Schokolade
oder eine extra-Relax-Zeit, obwohl vielleicht die
Hausaufgaben/Hausarbeit etc. warten

- ein altes Bild von sich nehmen, auf dem man noch ganz klein ist und so
süß und unschuldig ausschaut. Dann in einen Selbstdialog gehen:
"Könntest du dem Kind das antun?" "Nein..." "Wolltest du aber gerade..."
Und sich bewusst machen, dass man das ja selbst ist. Sich vorstellen,
dass wenn man sich schn**d*t, man im Grunde in dieses süße kleine weiche
unschuldige Ärmchen schn**d*t.

- ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass es mir recht gut hilft, wenn
ich versuche, mich selbst zu trösten. Dazu schnappe ich mir mein
Tagebuch, verziehe mich an eine ruhige Stelle und schreibe einfach mal
alles auf, was mir im Kopf rumgeht. Dann Pause, ich lese mir alles noch
mal durch und schreibe einen Brief an mich selber, mit dem, was ich
jemand anderem in meiner Situation sagen würde.

- sich klar machen "Du wirst geliebt! Es gibt jemanden der dich liebt, egal, was passiert!"

- mein Freund hat mir versprochen, dass ich für jede Woche, die ich
durchhalte, einen Brief von ihm bekomme (er ist sonst mega schreibfaul),
ein solches Abkommen zu schließen und daran zu denken gibt mir Kraft,
durchzuhalten

- ich habe von einer Freundin, die leider weit weg wohnt, eine Kopie
ihrer Hände bekommen, wenn ich mich allein fühle, lege ich meine Hände
darauf und fühle mich getröstet und nicht mehr so allein

- über das "danach" nachdenken und Möglichkeiten aufschreiben, was ich dagegen tun kann

- Bilder von N*rb*n/eigenen N*rb*n angucken und nachdenken, ob ich wirklich noch mehr will

- die Kl*ng* in irgendeiner Kruschtel-Schublade vergraben, oder im
Schrank, ganz weit hinten, damit man erst suchen muss, bevor man sie
findet, dieser Zeitraum kann schon reichen, um wieder "wachgerüttelt" zu
werden

- darüber nachdenken, was der/die Therapeut/in (falls man eine/n hat)
genau in diesem Moment sagen würde und sich davon getröstet fühlen

- alle Ziele, für die man kämpft, aufschreiben und neben die Kl*ng*
legen, notgedrungen wird man immer wieder (wenn man schn**d*n will)
daran erinnert, was man erreichen möchte

- Bild von der wichtigsten Person zur Kl*ng* legen, dann muss man an dieser Person vorbei, hält einen auch ziemlich gut ab

- sich vor den Spiegel stellen (falls man dazu dann noch in der Lage
ist) und sich immer wieder "es ist NICHT meine Schuld" sagen; ist
eigentlich egal, ob man das dann glaubt oder nicht, einfach immer wieder
den Satz wiederholen, man muss auch nicht unbedingt ruhig dabei
bleiben, Schreien würde da vielleicht sogar noch mehr helfen

- das SVV immer wieder verschieben, zum Beispiel wenn man abends Druck
hat, verschiebt man es auf morgen, wenn dann morgen ist hält man sich
vor Augen, wie schön es ist, nicht g*schn*tt*n zu haben und wenn der
Druck dann kommt, verschiebt man es eben auf abends - dann arbeitet man
z.B. so lange am Computer, bis einem die Augen zufallen und man nur noch
ins Bett will, dann fehlt einem auch die Kraft zum SVV


ACHTUNG!



Manche der hier aufgeführten Handlungen bergen gesundheitliche Risiken
(zum Beispiel Verbrühungen beim heißen Duschen, V*rl*tzungen des
Zahnfleischs beim Kauen roher Nudeln, Schleudertrauma beim Headbangen,
V*rl*tzungen beim Bimsstein auf der Haut reiben etc.). Wir weisen daher
ausdrücklich darauf hin, dass ihr bitte beim Einsetzen dieser Skills
aufpasst und es nicht übertreibt, damit ihr keine Schäden davon tragt.
Das ist nicht Sinn und Zweck dieser Liste. Gebt auf euch acht.





- Gummibänder auf die Haut schnippen lassen

- einen Igelball sehr fest kneten und drücken

- Eiswürfel oder Coolpacks auf die Haut drücken (Bitte ein Handtuch o.ä.
um die Eiswürfel oder Coolpacks wickeln, da das Kalte nicht zu lange
direkt auf der Haut aufliegen sollte!) /Hände in ganz kaltes Wasser
tauchen (Waschbecken etc.)

- Im Winter: Schneeballschlacht oder Schneemann bauen, soll es w*h tun, ohne Handschuhe, aber sonst warm angezogen

- etwas Scharfes/Saures essen (Zitrone, Chili, Döner mit extra scharfer Soße, Center-Shocks, Airwaves, Tabasco)

- Kerzenwachs


Lg elene

Wenn du merkst das ich komisch zu dir bin, dann habe ich mich nicht verändert, sondern du hast etwas getan was mich verletzt hat.
elene-annika 25.08.2014 11:59

hallo
- Ein heißes Tuch auf den Arm/die Arme, das Bein/die Beine legen.
- Sehr laut Musik hören.
- Mit der Allerbesten Freundin darüber reden.
- Raus gehen und ein Baum anschreien. (Egal wie lächerlich man sich vorkommt!)
- In mein Bett liegen und versuchen zu schlafen.
- Freunde treffen, so oft es geht damit man auf andere Gedanken kommt.
- Sport machen.
- Massageball über den Arm/die Arme, das Bein/die Beine rollen.
lg lene

Wenn du merkst das ich komisch zu dir bin, dann habe ich mich nicht verändert, sondern du hast etwas getan was mich verletzt hat.
elene-annika 15.10.2014 19:08

hallo
mal wieder was von mir:

-ein heißes Bad nehmen/Duschen
- PC/Video Spiele spielen
- sein(e) Zimmer/Wohnung umdekorieren
- Malen/Zeichnen
- Schreiben (Gedichte, Geschichte etc.)
- Reden (Telefon, Chat, Foren usw.)
- Spazieren gehen
- alle Gefühle und Emotionen herauslassen (z.B. Weinen, alles aufschreiben o.ä.)
- Sport (Joggen, Fitnessstudio oder was auch immer grade möglich ist)
- Lesen (Bücher, Zeitschriften, Geschichten...)
- eine Liste erstellen, was positives am Tag oder in der Woche passiert ist
- konzentriere dich auf deine Atmung
- arbeite im Garten
- spiel' ein Musikinstrument
- schreib einen Brief an das Problem oder die Person, die dich traurig/wütend macht
- schmeiß irgendwas... z.B. Bälle, Kissen oder Eiswürfel (kein Glas)
- halt Eiswürfel in der Hand... hört sich komisch an, funktioniert aber, weil man etwas in der Hand spürt
- einen Boxsack bearbeiten (oder auf Kissen/Matratze schlagen)
- alte Telefonbücher, Zeitungen, Kataloge zerreißen
- laut schreien
- Gummibänder auf die Haut schnippen lassen
- Igelball kneten
- Musik machen
- laute Musik hören
- fernsehen
- etwas scharfes/saures essen (Zitrone, Chili)
- Entspannungsübungen machen
- mit Wärmflasche und Stofftier ins Bett kuscheln
- versuchen zu schlafen
- weinen, wenn möglich
- mit Haustier schmusen

Skills bei akutem SVV-Druck:

-Tiefes Durchatmen
-Entspannungstechniken (z.B. PME, Yoga, Atemübungen)
-Einen Freund, den Therapeuten oder beim Telefon-Krisendienst anrufen. Versuche, möglichst nicht alleine zu sein (besuche einen Freund, geh zum Einkaufen, etc)
-Nimm ein heisses Bad
-Höre Musik
-Geh spazieren
-Bei Dissoziationen helfen auch Ammoniak-Lavendel Riechampullen (gibts in der Apotheke zu kaufen für etwa 8/10 Ampullen)
-Chili-Schoten in den Mund nehmen oder Chili-Weingummi ausm Bärenladen kauen ...
-Schreib in Dein Tagebuch
-Trag ein Gummi-Band am Arm und lass es schnalzen, falls Du den Drang spürst, Dich selbst verletzen zu wollen.

-Manche finden es hilfreich, sich rote Striche mit wasserlöslichen Filzstiften auf die Haut zu malen, anstatt sich zu schn**d*n.

-Nimm Eiswürfel in die Hand und mache eine Faust. Die Kälte ist zwar schmerzhaft, aber weder gefährlich noch gesundheitsschädlich (einige finden, dass es sie vom Zwang, sich selbst zu verletzen, für diesen Moment befreit)


-Schnitze, anstatt dich selbst zu ritzen, ein Bild oder eine Figur in ein dickes Stück Holz oder benutze einen Schraubenzieher, um auf ein Stück Holz einzustechen (das kann auch eine Form sein, körperlichen Druck abzulassen, ohne sich selbst zu verletzen).

-Lass Dich nicht in Versuchung führen (d.h. vermeide z.B., dich in der Nähe von Orten aufzuhalten, wo Rasierklingen oder m*ss*r (etc) aufbewahrt werden.)

-Finde Deine eigene Form, Emotionen kreativ auszuleben.

-Lerne, andere zu konfrontieren. Teile ihnen Deine Gefühle mit, anstatt sie zu schlucken oder sie für dich zu behalten.

-Geh an die frische Luft, schrei und brüll (so laut Du kannst).

-Fange an, Sport zu treiben, eine Form von körperlicher Betätigung, die Dir helfen kann, innere Spannungen abzubauen.

-Arbeite mit Farben, Ton, Knetmasse oder ähnlichem. (Betroffene, die das vorgeschlagen haben, meinten, dass man eine riesige Skulptur damit formen könne und ihr das antut, was man sich eigentlich selbst antun möchte. Sie sagten, dass es helfen würde, nicht dem Drang, sich selbst zu verletzen, nachzugeben, und dass es ihnen zusätzlich eine Idee geben würde, was eigentlich hinter den innerlichen Schmerzen/Ängsten stecken könnte.)

-Anstatt dich selbst zu verletzen, versuche die Stelle, die Du eigentlich verletzen möchtest, mit MassageÖl oder Bodylotion zu massieren.

-Erinnere Dich daran, dass Du etwas Besonderes bist und dass Du es verdienst, Dich selbst und Deinen Körper mit Liebe und Respekt zu behandeln.

-Zerbrich/Zerstör den Gegenstand, den du gewöhnlich benutzt, um Dich selbst zu verletzen, als Äußeres Zeichen dafür, dass Du die Kontrolle darüber hast.

-Versuche es mit Handarbeiten, z.B. Nähen, Stickereien, etc

-Schreib all Deine positiven Seiten auf und warum Du es nicht verdienst, verletzt zu werden.

-Schreib in Dein Tagebuch, warum Du Dich selbst verletzen möchtest, und falls Du es schon getan hast, schreib auf, was Dich dazu veranlasst hat, sodass Du es in Zukunft verhindern kannst oder finde heraus, was die Auslöser dafür sind.

-Nimm ein Musikinstrument, egal welches, und spiele darauf. Selbst, wenn Du eigentlich gar nicht weißt wie, so ist die Konzentration darauf, Töne herauszubringen, ein guter Weg, die plagenden Gedanken loszuwerden.


-Nimm einen Igelball in die Hand und drücke fest zu oder massiere die Stelle, an der Du Dich normalerweise selbst verletzt, damit.

-Erlaube Dir, zu weinen. Du fühlst Dich besser, wenn die Tränen erst einmal raus sind. Es kann Dein Inneres befreien und so eine Alternative zur Selbstverletzung darstellen. Du kannst Dir dabei vorstellen, dass all das Abscheuliche, Ekelerregende beim Weinen mit heraus gespült wird¦

-Rasierklingen in deiner tasse oder einem glas einfrieren; erst wasser, festfrieren lassen, dann rasierklinge, dann wasser, das dann wieder einfrieren ... => so vergeht einige zeit, bis man überhaupt an die klinge rankommt und bis dahin kann der druck ja schon wieder nachgelassen haben ...

Wenn du merkst das ich komisch zu dir bin, dann habe ich mich nicht verändert, sondern du hast etwas getan was mich verletzt hat.
elene-annika 25.01.2015 21:46

Guten abend
nochmal was von mir :

[quote][Versuche Dich zu entspannen bzw. abzulenken, z.B. Tief durchatmen, Baden, Musik hören, Lesen, Fernsehen...

Mit jemandem sprechen (ein Freund, Therapeut oder Telefon-Krisendienst)

Versuche, möglichst nicht alleine zu sein (einen Freund besuchen, einkaufen, spazierengehen)

Tagebuch schreiben bzw. schreibe das auf, was Du momentan fühlst, was Dir durch den Kopf geht

Versuche deine Gefühle kreativ umzusetzen, z.B. durch Zeichnen

Trage ein Gummi um Dein Handgelenk und laß es schnalzen, wenn Du den Drang hast, Dich selber verletzen zu wollen.

Male Dir rote Striche mit wasserlöslichen Filzstiften auf die Haut anstatt zu schneiden.

Presse Eiswürfel an Deine Haut. Die Kälte ist zwar schmerzhaft, aber weder gefährlich noch gesundheitsschädlich.

Versuche Dich nicht in Versuchung führen zu lassen, d.h. halte Dich nicht an Orten auf, wo du z.B. deine Klingen aufbewahrst

Versuche Deine Aggressionen loszuwerden (Schlag auf ein Kissen oder eine Matratze, geh nach draussen und schrei alles aus Dir heraus)

Suche Dir eine Sportart, bei der Du Deinen inneren Stress abbauen kannst

Weine, wenn du kannst. Du fühlst dich besser, wenn die Tränen erst einmal raus sind.

Tu irgendetwas mit deinen Händen (Malen, Zeichen, Aufräumen, Abwaschen, Hausarbeiten)

Schreibe einen Brief an die Person, die Dich traurig oder wütend macht bzw. die Dich verletzt hat.

Schreibe Dir Deinen ganzen Frust von der Seele, verfasse Kurzgeschichten oder Gedichte.

Mach Musik, spiele ein Instrument spielen oder erlerne es.

Höre laut Musik und versuche dich voll auf das Lied zu konzentrieren, lasse dich sozusagen davon fesseln.

Versuche Deine Gefühle mitzuteilen anstatt sie zu schlucken oder sie für Dich zu behalten.

Nimm den Gegenstand, mit dem du dich sonst selber verletzt und richte es dieses Mal gegen etwas anderes als dich selbst.

Sage Dir, dass Du Dich in 15 Minuten immer noch verletzten kannst. Versuche nach den 15 Minuten, ob du es nochmal 15 Minuten aushälst.

Schreib eine Liste mit Gründen, warum du das Schneiden aufhören wirst. Immer wenn du dann den Drang verspürst, dich selber zu verletzen, lies die Liste als Erinnerung daran, warum du es jetzt nicht tun solltest.

Wenn Du kurz davor bist Dich zu verletzten, versuche nachzudenken: Warum mache ich das? Möchte ich es wirklich? Hilft es mir? Was werden die Folgen sein? Möchte ich mit diesen Folgen leben?

Wenn der Drang dennoch nicht weniger wird, erlaube Dir das SVV, aber bestimme woher wie weit und versuche die Grenze nicht zu überschreiten.



Was aus dieser Liste Dir helfen, kannst Du herausfinden. Wichtig ist es, etwas zu finden, was dem Ritzen, Schneiden, Cutten "gleichwertig" ist.
All diese Möglichkeiten sind keine keine Heilung des SVV, sondern eine Art von Verschiebung, um mit der momentanen Situation, dass es Dir schlecht geht klarzukommen, sie zu überbrücken und zu verhindert, dass es noch schlimmer wird.
Versuche eine Methode zu finden, um in belastenden Situationen auch ohne SVV auszukommen. Erlaube dem Drang nicht, Dich zu kontrollieren!/quote]

Wenn du merkst das ich komisch zu dir bin, dann habe ich mich nicht verändert, sondern du hast etwas getan was mich verletzt hat.
elene--annika 05.08.2015 14:36

Haare waschen
Telefonieren
Chilli Essen
Kaffeepulver in den Mund nehmen
Tage Buch s schreiben
boxen
54321 Übung ( 5 Dinge die du siehst , 5 Dinge die du fühlst , 5 Dinge die du hörst ,4 Dinge die du siehst und immer so weiter )
Ein ABC schreiben ( Obst , Gemüse , Städte, Länder....Namen )
aufschreiben wir die Narben in Jahren aussehen
warum will man sich verletzten?
kneten mit knete
brausetabletten im Bund nehmen
joggen
dem Körper etwas gutes tun ( eincremen, mit anderen Spielen ....)
Duschen
Musik hören
laut schreien
Ins Kissen schlagen
alles aufs schreiben wie man sich fühlt

lg lene
elene--annika 14.08.2015 20:24

Hallo

Versuche Dich zu entspannen bzw. abzulenken, z.B. Tief durchatmen, Baden, Musik hören, Lesen, Fernsehen...

Mit jemandem sprechen (ein Freund, Therapeut oder Telefon-Krisendienst)

Versuche, möglichst nicht alleine zu sein (einen Freund besuchen, einkaufen, spazierengehen)

Tagebuch schreiben bzw. schreibe das auf, was Du momentan fühlst, was Dir durch den Kopf geht

Versuche deine Gefühle kreativ umzusetzen, z.B. durch Zeichnen

Trage ein Gummi um Dein Handgelenk und laß es schnalzen, wenn Du den Drang hast, Dich selber verletzen zu wollen.

Male Dir rote Striche mit wasserlöslichen Filzstiften auf die Haut anstatt zu schneiden.

Presse Eiswürfel an Deine Haut. Die Kälte ist zwar schmerzhaft, aber weder gefährlich noch gesundheitsschädlich.

Versuche Dich nicht in Versuchung führen zu lassen, d.h. halte Dich nicht an Orten auf, wo du z.B. deine Klingen aufbewahrst

Versuche Deine Aggressionen loszuwerden (Schlag auf ein Kissen oder eine Matratze, geh nach draussen und schrei alles aus Dir heraus)

Suche Dir eine Sportart, bei der Du Deinen inneren Stress abbauen kannst

Weine, wenn du kannst. Du fühlst dich besser, wenn die Tränen erst einmal raus sind.

Tu irgendetwas mit deinen Händen (Malen, Zeichen, Aufräumen, Abwaschen, Hausarbeiten)

Schreibe einen Brief an die Person, die Dich traurig oder wütend macht bzw. die Dich verletzt hat.

Schreibe Dir Deinen ganzen Frust von der Seele, verfasse Kurzgeschichten oder Gedichte.

Mach Musik, spiele ein Instrument spielen oder erlerne es.

Höre laut Musik und versuche dich voll auf das Lied zu konzentrieren, lasse dich sozusagen davon fesseln.

Versuche Deine Gefühle mitzuteilen anstatt sie zu schlucken oder sie für Dich zu behalten.

Nimm den Gegenstand, mit dem du dich sonst selber verletzt und richte es dieses Mal gegen etwas anderes als dich selbst.

Sage Dir, dass Du Dich in 15 Minuten immer noch verletzten kannst. Versuche nach den 15 Minuten, ob du es nochmal 15 Minuten aushälst.

Schreib eine Liste mit Gründen, warum du das Schneiden aufhören wirst. Immer wenn du dann den Drang verspürst, dich selber zu verletzen, lies die Liste als Erinnerung daran, warum du es jetzt nicht tun solltest.

Wenn Du kurz davor bist Dich zu verletzten, versuche nachzudenken: Warum mache ich das? Möchte ich es wirklich? Hilft es mir? Was werden die Folgen sein? Möchte ich mit diesen Folgen leben?

Wenn der Drang dennoch nicht weniger wird, erlaube Dir das SVV, aber bestimme woher wie weit und versuche die Grenze nicht zu überschreiten.




Was aus dieser Liste Dir helfen, kannst Du herausfinden. Wichtig ist es, etwas zu finden, was dem Ritzen, Schneiden, Cutten "gleichwertig" ist.
All diese Möglichkeiten sind keine keine Heilung des SVV, sondern eine Art von Verschiebung, um mit der momentanen Situation, dass es Dir schlecht geht klarzukommen, sie zu überbrücken und zu verhindert, dass es noch schlimmer wird.
Versuche eine Methode zu finden, um in belastenden Situationen auch ohne SVV auszukommen. Erlaube dem Drang nicht, Dich zu kontrollieren!
elene--annika 21.08.2015 21:11

Wenn du Selbstmordgedanken hast, ist es unbedingt wichtig, daß du dir umgehend professionelle Hilfe suchst und dort über deine Gedanken sprichst. Sicher bist du sehr verzweifelt und siehst keinen Ausweg mehr. Vielleicht ist dein Leben, wie es jetzt ist, für dich unerträglich geworden. Aber es gibt Menschen, die dir helfen können, auch wenn du dir das momentan nur schwer oder gar nicht vorstellen kannst.



Reden: Auch wenn ihr es mir nicht glaubt, aber reden hilft wirklich. Vertraut euch jemanden an. Bei mir war es mein Lehrer. Erst viel es mir sehr schwer, ihm alles zu erzählen. Sucht euch jemanden den ihr vertraut und der euch zuhört. Das kann eine Freundin sein, ein Familienmitglied oder irgendein Bekannter. Wichtig ist, dass ihr Vertrauen zu dieser Person habt.
Ablenken mit Hobbys etc.: Wenn ihr den Drang zum Ritzen hab, lenkt euch ab. Mir haben meine Hobbys Mathematik und Musik immer geholfen. Wenn nichts mehr geht – Mathe ging immer. Wenn ich den Drang zum ritzen hatte bzw. habe beschäftige ich mich mit der Mathematik oder setze mich ans Klavier. Jeder hat irgendein Hobby. Macht irgendetwas was euch „fesselt“ und vom Ritzen ablenkt.
Skills. Es gibt viele hilfreiche Skills – als Alternative gegen das Ritzen. Ich liste hier mal einige auf:
Gummiband um das Handgelenk spannen, daran ziehen, damit es beim zurückschnalzen auf das Handgelenk schlägt
Eiswürfel an der Stelle wo du ritzen wolltest fest andrücken. Es ist zwar schmerzhaft, aber nicht gesundheitsschädlich
Ein Blatt Papier nehmen und deine Gedanken und Gefühle aufschreiben. Danach verbrennst du es. Ich schreibe täglich Tagebuch und notiere meine Gedanken etc.
Statt Ritzen, Rote Striche mit wasserlöslichen Filzstiften auf die Haut malen
Nicht allein sein. Ich habe mich in dieser Zeit von allen abgegrenzt und mich geritzt. Das ist ein Fehler. Besser wäre einen Freund besuchen, spazieren gehen usw.
Tränen raus lassen, wenn dir zu weinen zu mute ist, behalte deine Gefühle nicht für dich, sondern lass es raus.
Mach eine Liste „Warum will ich mit dem ritzen aufhören“. Schreibe alle Gründe auf, die dir einfallen. Das habe ich auch gemacht. Wenn du wieder den Drang hast, nehm die Liste und les es, denke darüber nach und überlege, ob du das wirklich willst. Sei dir den Folgen des Ritzens bewusst.
Sage dir Sätze wie „In 15 Minuten kann ich es immer noch tun“ und versuche dann irgendetwas anderes zu tun. Alles ist richtig, außer das ritzen.
Am hilfreichsten ist meiner Meinung nach mit jemanden zu spreche, aber dafür müsst ihr euch jemanden anvertrauen.

Therapie machen hilft am besten.

lg lene
elene--annika 03.10.2015 16:51

hallo

-in eine zitrone beissen(schön sauer und lenkt etwas ab)
-in eine voodo puppe st*ch*n
elene--annika 12.12.2015 18:23

Es gibt verschiede Dinge die dir in so einer Situation helfen können, es dauert eine Zeit bis man rausgefunden hat, was einem persönlich am Besten hilft.
Mir persönlich helfen diese Skills am besten:
- Hirn-Flick-Flacks z.B. Stadt,Land,Fluss
-Sich zurückholen durch Körperempfinden
- Eiskalt duschen
- Ammoniak-Ampullen (gibt es in der Apotheke)
- scharfes/ saures Essen z.B. Fireballs (kommen aus der USA, kann man leider nur im Internet bestellen)
-Sich beruhigen mit Hilfe der 5 Sinne:
-Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen

Aber das Wichtigeste ist das man sich am besten eine Kette aus Skills zusammen sucht und diese immer wiederholt.

Ich würde dir einfach nur raten, dass du die Situation in der du dich wieder schneiden möchtest einfach reflektierst,also das wäre dann wie folgt.Bevor du zum Messer,zur Klinge,etc. greifst schnappst du dir einen Zettel und einen Stift und schreibst folgendes auf:

-wie geht es mir?
-was denke ich?
-was fühle ich?
-wieso möchte ich mich verletzen?
-ist etwas vorgefallen,was mich jetzt dazu bringt?
(wenn ja,was?)
-beschreibe die situation
-wie lief sie ab?
-wer war dabei?
-habe ich das gesagt/getan was ich (loswerden) wollte?
-wie geht es mir danach?
-und was denke ich jetzt?
-beschreibe den genauen Grund wieso du dich verletzt hast/dich verletzen willst
-war/ist es wirklich nötig sich zu verletzen?
-gab/gäbe es in diesem Augenblick keine andere Möglichkeit?
-wie geht es mir danach?
-was willst du beim nächsten mal anders machen?
-hatte/hätte das verletzen in dieser Situation wirklich den Effekt des "mir gehts jetzt besser" oder geht es dir danach gerade nicht doch schlechter?
-überlege genau!

Das mache ich auch oft, du kannst es so detailiert wie möglich machen, dass hilft dir heraus zu finden ob es wirklich sinnvol ist dich gerade zu verletzen.
lg lene
Jaci_2001 25.01.2016 05:25

Wow echt klasse Skills, wenn man mal so drüber schaut dann gibt es ziemlich viele.
*Zunge*

Kämpfe mit Leidenschaft,
Siege mit Stolz,
Verliere mit Respekt,
Aber gib niemals auf !
elene--annika 11.02.2019 22:54

Es gibt ganz verschiedene Dinge, mit denen du auf den Drang, dich selbst zu verletzen, reagieren kannst. Probiere am besten mehrere der folgenden Ideen aus.

Entspanne dich, indem du tief atmest, Musik hörst oder dir ein warmes Bad gönnst.
Lenke dich ab, indem du dich mit Freunden triffst, Tagebuch schreibst, zeichnest, zu Musik tanzt, dein Zimmer aufräumst, Kreuzworträtsel löst, Puzzle machst oder sonst etwas tust, bei dem du dich konzentrieren musst.
Sprich mit jemandem. Vielleicht mit einer Freundin, einem Therapeuten oder mit einer Beraterin der Beratung + Hilfe 147.
Nimm einen Eisbeutel oder Eiswürfel und presse ihn auf deine Hand oder die Unterarme.
Lege kleine Steine in deine Schuhe und laufe damit herum.
Lege ein Gummiband um dein Handgelenk, spanne es an und lass es wieder los, sodass es gegen deine Haut schlägt.
Bewege dich, indem du Treppen läufst, Sport machst, joggen oder Velo fahren gehst.
Nimm eine Wärmflasche oder ein Kuscheltier ins Bett, damit du dich warm und geborgen fühlst.
Rieche an starken Gewürzen oder ätherischen Ölen oder beisse in einen scharfen Chili.
Schlag in ein Kissen oder die Matratze, und wende die Wut so nicht gegen dich selbst, sondern nach aussen.

Auch anderes kann helfen

Überlege dir weitere Dinge, mit denen du diese Liste ergänzen könntest. Was hat dir schon mal geholfen, was könntest du noch ausprobieren? Wenn du magst, kannst du dir eine Notfallbox herrichten, in die du deine hilfreichen Gegenstände oder Zettel mit Alternativen legst. Dann hast du sie griffbereit, wenn der Drang kommt, dich zu verletzen.
Suche Unterstützung

Alle diese Alternativen können dir helfen, dem Drang, dich selbst zu verletzen, im Moment nicht nachzugeben.

Alternativen helfen im Moment, lösen aber nicht die der Selbstverletzung zugrunde liegenden Probleme.

Sie sind erste Schritte und lösen nicht das der Selbstverletzung zugrunde liegende Problem. Daher ersetzen sie keine weiterführende Hilfe. Gemeinsam mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten kannst du herausfinden, was genau bei deinen Selbstverletzungen passiert, wo die Gründe dafür liegen und welche Alternativen für dich persönlich hilfreich sind.