Thema: Hilfe

Eröffnet am 30.12.2017 um 22:42 Uhr

Hannah1510 30.12.2017 22:42

Guten Abend...
Ich habe vor ca. 2-3Monaten realisiert das es mir nicht gut geht... Ich es aber "ignoriere"..
Ich bin ca. 170-175cm groß und wiege 50kg. In meinen Auge sehr viel... Aber in den Augen meines Freundes viel zu wenig.. Ich denke es hat alles damit angefangen dass mein Papa an Krebs erkrankte und ab da bin ich in ein Loch gefallen ich habe vor 2-3Jahren noch ca 65kg gewogen und habe plötzlich aufgehört zu essen... Meine Mutter weiß davon nichts da ich eigentlich immer gut essen wenn wir zusammen essen, dies findet aber nur alle 2-3Wochen statt...
Ich würde gerne alles hinter mir lassen, meine Vergangenheit, ich möchte in eine Klinik weg von Leuten die mich an alles erinnern... Aber ich möchte nicht mit meiner Mutter darüber reden...
Alina16 30.12.2017 22:57

Liebe Hannah

Ich bin Userin und möchte versuchen dir zu helfen.
Hast du vielleicht irgendeine Vertrauensperson mit der Du reden könntest?

LG Alina
Hannah1510 02.01.2018 11:16

Danke
Ja ich habe eine Vertrauensperson aber mit ihr möchte ich ungern reden, da sie selbst schon damit zu kämpfen hatte und jetzt Depression hat und ich sie nicht belasten will
Hannah
Laura Forenleitung 02.01.2018 14:49

Hallo Hannah,

ich bin Laura von Beratung5kids und möchte dich gerne unterstützen. Zu allererst tut es mir leid, dass du so lang auf Antwort von uns warten musstest - über die Feiertage sind viele unserer ehrenamtlichen Berater verhindert.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hast du vor 2-3 Jahren angefangen, immer weniger zu essen, weil dein Papa da an Krebs erkrankt ist und es dir dann verständlicherweise ziemlich schlecht in dieser Zeit ging. Vor ein paar Monaten ist dir dann aufgefallen, dass das langsam zum Problem geworden ist. Du selbst findest dich zu dick - dein Freund gibt dir aber die Rückmeldung, dass du sehr wenig wiegst und er sich Sorgen um dich macht. Ist das soweit richtig?
Ich finde es schon einmal super, dass du den Mut gefunden hast, hier von deinem Problem zu berichten. wenn ich es richtig verstanden habe, dann würdest du deswegen auch gerne in eine Klinik gehen und dir dort professionelle Hilfe suchen? Was hindert dich denn momentan noch daran, diesen Schritt zu gehen? Ich kann mir vorstellen, dass das Ganze nicht so leicht für dich ist, aber es ist schonmal ein sehr wichtiger Schritt, dass dir bewusst geworden ist, dass du Hilfe brauchst.
Dein Freund scheint sich ja bereits um dich zu sorgen - kannst du mit ihm gut über dieses Thema reden? Denkst du er würde dich dabei unterstützen?

Neben einem Klinikaufenthalt gäbe es noch andere Möglichkeiten für dich. Du könntest zum Beispiel auch eine ambulante Psychotherapie versuchen - dann würdest du einmal wöchentlich zu einer Therapeutin gehen. Wäre das auch denkbar? Möchtest du mehr über Kliniken bzw. Psychotherapie wissen?

Liebe Grüße,
Laura

Laura
Forenleitung allg. Bereich und Trans*
Beratung4Kids