Thema: Coming out

Eröffnet am 10.04.2019 um 18:56 Uhr

ILikeMuffins 10.04.2019 18:56

"Das Coming-Out ist ein wunderschöner, nie endender Prozess, der sich super eignet, um Trottel aus meinem Leben zu entfernen."

Ein Zitat aus dem Steckbrief von Boxav, das sicher der eine oder andere schon zu lesen bekommen hat. Aber was wenn du von einem solchen Trottel abhängig bist? Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass alles in Ordnung sein wird... Nach so vielen positiven Reaktionen, war es die Person die mir das Leben am schwersten machen kann auch gleichzeitig die einzige, der das nicht so passt. Aber jetzt mal von Anfang an!

In einer durch und durch homophoben Familie aufzuwachsen und mit der Zeit zu realisieren, dass man ausgerechnet die schlimmste Eigenschaft hat, die es für eine solche Familie nur geben kann ist schon kacke... Aber so war es nun mal. Seit dem Punkt an dem ich es gemerkt habe, brauchte ich fünf Jahre um mich selbst zu akzeptieren. Danke dir, oh du tolle Erziehung! Ich kann jetzt davon erzählen wie schwer diese Zeit gewesen ist, aber da muss ja sowieso jeder von uns durch. Außerdem begann die eigentlich schwere Zeit wann anders...

Man bekommt irgendwann das Bedürfnis andere Jungs zu treffen und meldet sich bei der einen oder anderen Dating-Seite an, macht sich notfalls ein Jahr älter für das "volle" Programm. Ich schreibe man, weil ich hoffentlich nicht der einzige bin, aber das glaube ich auch gar nicht... Nach einigen mehr oder weniger enttäuschenden Treffen kam ich dann auf dbna (was ich nie wirklich als Dating-Seite gesehen hab). Es war wirklich cool so viele Jungs in der Umgebung zu sehen, denen es ähnlich geht. Ich hatte zu dem Zeitpunkt komplett vergessen was meine Familie darüber denken würde, erzählte erst engen Freunden davon, später hat es sich weiter verbreitet und durch den aktualisierten Facebook-Beziehungsstatus wusste es die ganze Stufe (und ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass es irgendwann die ganze Schule mitbekommen hat...)

Die Beziehung hat nicht lange gehalten, aber darum geht es gar nicht. Meiner Mum habe ich zwischen dem ganzen Trubel davon erzählt. Für sie war es nicht so einfach, aber letzten Endes hat sie es gut aufgenommen. Die Probleme kamen erst, als mein Dad auf mich zukam: "Du triffst dich in letzter Zeit jedes Wochenende mit einem Jungen." Damit meinte er meinen jetzigen Freund, wäre ein Wunder wenn er nicht gemerkt hätte dass da was läuft. Trotzdem kam das Gespräch für mich sehr plötzlich und so überrumpelt wie ich war, fehlten mir erstmal die Worte. Seine Position war dagegen klar: "Ich werde das niemals akzeptieren können. Will von den Männern die du triffst nichts wissen und keiner sonst soll es erfahren."

Danach hat sich einiges geändert... Im Laufe von 3 Monaten gab es jeden Tag Streit, mein Freund durfte nicht mehr kommen weshalb ich jedes Wochenende weggefahren bin und auch am Geburtstag meines Dads nicht bei der Feier war. Zum einen weil das Treffen schon länger ausgemacht war (ich dachte nicht, dass er unter der Woche feiern würde), und zum anderen weil es mir egal war. Ich wollte so schnell wie nur möglich ausziehen und so wenig Zeit wie es nur geht daheim verbringen. Den Kontakt zu meiner Familie abzubrechen war für mich selbstverständlich, aber dass es irgendwann dazu kommen würde war mir seit Jahren schon klar. Ich habe sogar ein geplantes FSJ abgesagt um das Studium früher anzufangen. Bis dann mein Dad auf mich zukam und meinte er würde mich nur finanziell unterstützen, wenn ich die Beziehung zu ihm normalisiere. Ansonsten könne ich schauen wie ich klarkomme wenn plötzlich alle Versicherungen und sonstige Kosten auf mich fallen. Er wollte mir verbieten mich mit meinem Freund zu treffen (keine Chance!), mich irgendjemanden sonst zu outen (die Großeltern sollen es nie erfahren), und selbst so etwas banales wie Haare färben, weil es schon "zu offensichtlich" sein könnte...

Nun spiele ich seit einigen Monaten den braven Sohn, erwähne bloß nichts von meiner Homosexualität (das ist ja ein Schimpfwort!) um es mit meinem Vater noch halbwegs auszuhalten. Ich muss mich verstellen und den Anschein machen seine Homophobie mache mir nichts aus. Aber nach allem was er mir gesagt hat frage ich mich wirklich wie er sich überhaupt noch mein "Dad" nennen kann...

Was ich mit dieser autobiographischen Kurzgeschichte sagen will ist, dass ein Outing nicht immer gut abläuft. Manchmal ist es besser abzuwarten bis man etwas selbstständiger ist und auf eigenen Beinen stehen kann. Dann kann es einem mehr oder weniger egal sein wie die Reaktion ausfällt. Im Extremfall zerstört man sich damit einfach wirklich die eigene Zukunft.

Letzten Endes hätte es für dieses Coming-Out keinen richtigen Zeitpunkt gegeben, höchstens einen an dem es mich selbst nicht so gravierend wäre, enttäuschend ist es jedoch sowieso.

Zuletzt editiert am: 10.04.2019 19:02, von: ILikeMuffins

TDK 10.04.2019 19:00

Danke für dieses emotionale Statement. Für deine Erfahrungen hast du mein tiefstes Mitgefühl. Ich wünsche dir viel Kraft in der Zeit, wo du das ertragen musst und hoffe, dass der Zeitpunkt, wo du dich endlich lösen kannst, bald kommt. Freunde helfen oft in solchen Situationen, aber auch Coming Out Gruppen, die es ja in jeder größeren Stadt gibt.
Informier dich mal über die rechtliche Situation in Sachen Unterhalt für studierende Kinder im Erststudium.
und verlass dich nicht auf die Lage, die dir die Person, die dich damit nötigen will vermittelt.
Auch würde ich die braver-Sohn Nummer auf Eis legen, mindestens bis er dir seinen Beitrag zur "Normalisierung" eures Verhältnisses zeigt (das Unterhaltsgeld alleine kann ja nicht das sein was euer Verhältnis normal macht).
Informieren, ablösen, verhandeln! du bist am Zug.
Alles Gute! *Tschüss*
Christian Teamer(-in) 11.04.2019 15:46

Hallo lieber Muffinsfreund,

Ich bin Christian vom Team von B4K. Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Ich kann mich gut in Deine Situation hineinversetzen. Bei meinem Vater ging es nicht um die sexuelle Orientierung, aber er war ebenfalls so drauf, dass wenn man nicht kuschte einem die Unterstützung fürs Studium abgezogen werden sollte. Das ist keine leichte Situation.

Darf ich Dir ein, zwei Fragen stellen, die es mir erleichtern würden, mit Dir ins Gespräch zu kommen? Du musst nicht darauf antworten, aber es wäre hilfreich.

Wie alt bist Du? Wenn Du schreibst, dass Du fünf Jahre gebraucht hast, um es Dir selbst einzugestehen, dann bist Du wohl nicht mehr der Jüngste, vermutlich bist Du schon volljährig, korrekt? Gehst Du aktuell noch auf die Schule? Aber das Studium ist schon fest geplant... ab wann? Und: wie weit ist die Stadt, wo Du studieren willst, weg von Deinem jetzigen Zuhause? (Sag keine Ortsnamen, die müssten wir löschen... ungefähre Entfernung, z.B. Stunden Fahrtzeit reicht.)

Es wäre nett, wenn Du mir etwas schreiben würdest zu Deiner emotionalen Situation. Hast Du derzeit einen festen Freund? Ist das eine gute, ausgeglichene Beziehung, aus der Du Kraft ziehen kannst? Und/oder hast Du - jenseits vom "Boyfriend" - gute, verlässliche Freundinnen oder Freunde, mit denen Du über alles reden kannst?

TDK hat Dir schon geschrieben, dass Du Dich ja mal genauer nach Deiner rechtlichen Situation erkundigen kannst. Wir erteilen hier keinen juristischen Rat, aber grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es keine Situation gibt, in der Eltern ihre Kinder zu irgendeiner Art von "Wohlverhalten" zwingen können unter Androhung des Entzugs der finanziellen Unterstützung. Entweder bekommt man Bafög, oder die Eltern müssten zahlen... wenn sie das aber nicht tun, kann man sich vom Sozialamt unterstützen lassen, und das Sozialamt holt sich das Geld von den Eltern wieder (das war jetzt laienhaft... wie gesagt, bin kein Jurist). Eine andere Frage ist, ob man den damit einhergehenden emotionalen Bruch mit der Familie oder zumindest mit dem Vater aushalten kann und will. Die Eltern haben einen noch ganz anders im Griff als nur über das Portemonnaie. Und genau deshalb frage ich nach Deinem sozialen Umfeld: Wenn Du ein stabiles soziales Umfeld hast, das Dir hilft, den Krach mit den Eltern aufzufangen, dann ist das in Deiner Situation Gold wert.

Meine Schwierigkeiten im Umgang mit meinem Vater haben sich jedenfalls gegeben, als er mitbekam, dass ich ihn emotional nicht mehr brauchte. Er wollte mir verbieten, Weihnachten die Familie zu sehen... als er mitbekam, dass die Familie meiner Freundin bereit gewesen wäre, mich Weihnachten aufzunehmen, gab er seinen Widerstand auf. So richtig dicke Freunde sind wir dann nie wieder geworden, aber das muss auch nicht sein, und manchmal denke ich, es war ein notwendiger Prozess der Ablösung vom Elternhaus. Aber das muss jeder für sich alleine entscheiden. Du wirst Dir sicher schon die Pros und Cons vom "braven Sohn" bzw. von einem unversteckten Coming Out überlegt haben...

Herzliche Grüße
und lass von Dir hören! *Lächelnd*
Christian

Christian
Teamer
Beratung4Kids
ILikeMuffins 11.04.2019 17:22

Vielen Dank für die Tipps und Fragen die ich natürlich gerne beantworte.
Wie alt bist Du? Wenn Du schreibst, dass Du fünf Jahre gebraucht hast, um es Dir selbst einzugestehen, dann bist Du wohl nicht mehr der Jüngste, vermutlich bist Du schon volljährig, korrekt?

Ja, ich bin bereits volljährig.
Gehst Du aktuell noch auf die Schule?

Nein, schon lange nicht.
Aber das Studium ist schon fest geplant... ab wann?

Ja. Wollte nächstes Jahr mich bewerben.
Und: wie weit ist die Stadt, wo Du studieren willst, weg von Deinem jetzigen Zuhause? (Sag keine Ortsnamen, die müssten wir löschen... ungefähre Entfernung, z.B. Stunden Fahrtzeit reicht.)

ca. 1h kommt auf den Verkehr an
Es wäre nett, wenn Du mir etwas schreiben würdest zu Deiner emotionalen Situation. Hast Du derzeit einen festen Freund? Ist das eine gute, ausgeglichene Beziehung, aus der Du Kraft ziehen kannst? Und/oder hast Du - jenseits vom "Boyfriend" - gute, verlässliche Freundinnen oder Freunde, mit denen Du über alles reden kannst?

Leider nicht. Ich bin total verzweifelt.
Und genau deshalb frage ich nach Deinem sozialen Umfeld: Wenn Du ein stabiles soziales Umfeld hast, das Dir hilft, den Krach mit den Eltern aufzufangen, dann ist das in Deiner Situation Gold wert.

Bis auf meine Nachbarn habe ich niemanden zum reden.
Ich hoffe, dass ich das BAföG-Amt nicht einschalten muss, aber gut zu wissen, dass ich im Notfall nicht auf mich alleine gestellt bin ^^
Christian Teamer(-in) 12.04.2019 13:47

Hi Muffingsfreund,

Du bist volljährig, gehst schon eine Zeitlang nicht mehr auf die Schule und strebst ab nächstes Jahr ein Studium an. Absolvierst Du gerade eine Ausbildung? Willst Du die noch beenden? Oft findet man ja in der Schule (nicht mehr Dein Thema), an der Uni (noch nicht Dein Thema) oder eben in der Ausbildung (Dein Thema?) Leute, mit denen man gut quatschen kann.

Du hattest schon mal einen festen Freund (Du schriebst: Dein "jetziger Freund"). Was ist aus der Beziehung geworden? Warum ist sie auseinander gegangen? Ist da Dein Vater dran schuld? Oder triffst Du den weiterhin?

Du hast ja schon gute Erfahrungen mit dbna gemacht. Kannst Du Dir vorstellen, wieder über dbna jemanden zu suchen? Es muss ja nicht gleich die Liebe fürs Leben sein, aber es ist doch immer sehr hilfreich, mit anderen in der gleichen Situation reden zu können... und die findet man bei dbna. Outing ist nicht für jeden einfach, auch nicht für jeden, der bei dbna ist.

Welche Beziehung hast Du zu Deinen Großeltern? Dein Vater meint, dass die es auf gar keinen Fall erfahren sollen. Was wäre denn, wenn sie es erführen? Oft sind Großeltern toleranter als Eltern... sie haben mehr von der Welt gesehen und wissen, dass nicht immer alles so läuft, wie man sich das vorstellt.

Gut, dass Du mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis hast. Jeder Mensch, mit dem man sich gut unterhalten kann, ist Gold wert. Wissen Deine Nachbarn von Deinem Problem? Könntest Du Dir vorstellen, mit ihnen darüber zu reden?

Herzliche Grüße
Christian

Christian
Teamer
Beratung4Kids
Christian Teamer(-in) 15.04.2019 19:05

Hi Muffinsfreund, alles gut bei Dir? Du schreibst, Du seist total verzweifelt... immer noch? Meld Dich mal. Liebe Grüße, Christian

Christian
Teamer
Beratung4Kids
ILikeMuffins 15.04.2019 21:39

Vielen Dank für die Tipps und Fragen die ich natürlich wieder gerne beantworte.
Du bist volljährig, gehst schon eine Zeitlang nicht mehr auf die Schule und strebst ab nächstes Jahr ein Studium an. Absolvierst Du gerade eine Ausbildung?

Nein, ich habe sie schon abgebrochen.
Du hattest schon mal einen festen Freund (Du schriebst: Dein "jetziger Freund"). Was ist aus der Beziehung geworden? Warum ist sie auseinander gegangen? Ist da Dein Vater dran schuld? Oder triffst Du den weiterhin?

Eigentlich haben wir uns nur auseinander gelebt. Er ist umgezogen und jetzt haben wir kaum noch Kontakt.
Du hast ja schon gute Erfahrungen mit dbna gemacht. Kannst Du Dir vorstellen, wieder über dbna jemanden zu suchen? Es muss ja nicht gleich die Liebe fürs Leben sein, aber es ist doch immer sehr hilfreich, mit anderen in der gleichen Situation reden zu können... und die findet man bei dbna. Outing ist nicht für jeden einfach, auch nicht für jeden, der bei dbna ist.
Hatte auch bereits mit mehreren Hunderten von Leuten geschrieben, aber mit keiner einzigen Person hat es so richtig geklappt. Weder freundschaftlich, noch anderswie. Die Gespräche kommen nicht voran, es kommen nur noch mit der Zeit gelangweilte Antworten oder manche schreiben auch wie aus dem heiteren Himmel plötzlich nicht mehr zurück, ohne Grund. Obwohl man kurz davor sich noch nett miteinander unterhalten hat.
Welche Beziehung hast Du zu Deinen Großeltern? Dein Vater meint, dass die es auf gar keinen Fall erfahren sollen. Was wäre denn, wenn sie es erführen? Oft sind Großeltern toleranter als Eltern... sie haben mehr von der Welt gesehen und wissen, dass nicht immer alles so läuft, wie man sich das vorstellt.

Ich habe mich gegen den Willen meines Vaters am Freitag bei ihnen geoutet. Es lief alles gut und wir haben uns lange unterhalten.
Gut, dass Du mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis hast. Jeder Mensch, mit dem man sich gut unterhalten kann, ist Gold wert. Wissen Deine Nachbarn von Deinem Problem? Könntest Du Dir vorstellen, mit ihnen darüber zu reden?

Ja, ich habe es ihnen schon gesagt. Zum Glück konnte ich mit ihnen reden, ein Mensch zum reden ist wirklich Gold wert.
Christian Teamer(-in) 16.04.2019 07:57

Hi Muffinfreund,

vielen Dank für Deine Antwort. Da sind ja echt einige positive Aspekte drin, das hat mich echt gefreut. Das Outing bei den Großeltern hat funktioniert: Herzlichen Glückwunsch! Vielleicht hast Du in Ihnen nun sogar Verbündete, wenn Dein Vater Schwierigkeiten machen sollte. Das war ein ganz wichtiger Schritt. Es kann sogar sein, dass Dein Vater seine Haltung ändert, wenn er merkt, dass die Großeltern keine Katastrophe darin sehen, dass ihr Enkel schwul ist. Dass er Dir explizit verboten hatte, mit den Großeltern zu sprechen, das kann ja daran liegen, dass er vor deren Reaktion besonders Angst hatte... und nun sehen sie das locker. Toll! Freut mich echt!

Nun hast Du in Deiner nächsten Umgebung die Nachbarn (nicht Deine Generation, nehme ich an, aber das macht nichts) und dann Deine Großeltern... jeder, mit dem Du darüber reden kannst, holft Dir in Deiner Situation.

dbna ist nicht einfach. Jungs aus der Schule, Ausbildung, Uni anzusprechen ist auch nicht einfach. Nichts ist einfach in dieser Frage. Aber gib den Mut nicht auf. Wer oft in die Lostrommel greift, wird irgendwann den Hauptgewinn davontragen. Also bemüh Dich weiter darum, einen Freund zu finden, und lass Dich durch Enttäuschungen nicht entmutigen. Am besten wäre es sogar, wenn Du noch nicht mal so eine zynische Erwartungshaltung ("wird schon eh nix werden") entwickelst, sondern gegen alle bisherigen Erfahrungen bei jedem neuen Kontakt denkst: "das könnte was werden!" Und wer weiß... irgendwann wird das stimmen *Lächelnd*

Wobei Du anscheinend gerade ... nichts machst? Nicht Schule, nicht Ausbildung, nicht Uni? Das ist nicht nur für Deine Zukunft eine schlechte Idee, sondern auch was die Kontakte zu anderen Menschen angeht... und wenn man keinen trifft, wird man auch kaum jemand kennenlernen. Außer über dbna, aber die Schwierigkeiten kennst Du ja. Also wenn ich das richtig verstanden habe und Du Deine Ausbildung abgebrochen hast und gerade nichts machst... ändere das! Je schneller desto besser!

Eine Frage habe ich noch: Du gehst nicht mehr zur Schule, hast die Ausbildung abgebrochen... welchen Schulabschluss hast Du? Du willst ein Studium aufnehmen... das muss ja nicht heißen, dass Du Abitur hast. Es geht auch ohne... aber dann ist meistens ein Berufsabschluss vonnöten, und die Ausbildung hast Du ja abgebrochen. Grundsätzlich hast Du die Möglichkeit zu studieren? Du sagtest "nächstes Jahr"... meintest Du wirklich 2020? Oder diesen Herbst? Ist es ein Fach mit Zulassungsbeschränkungen, oder kannst Du fest damit rechnen, das Studium anfangen zu können? Und was willst Du bis dahin machen?

Herzliche Grüße
Dein Christian

Christian
Teamer
Beratung4Kids